RB Leipzig

Auslosung der Gruppen in der Champions League: Kein Red-Bull-Duell mit RB Leipzig und Salzburg möglich

Von (RBlive/ukr/dpa) 26.08.2021, 09:36
Diesmal ist in der Gruppenphase kein Konzernduell möglich: Hier duellierten sich 2018 Hannes Wolf (Salzburg) und Nordi Mukiele (Leipzig) in der Europa League.
Diesmal ist in der Gruppenphase kein Konzernduell möglich: Hier duellierten sich 2018 Hannes Wolf (Salzburg) und Nordi Mukiele (Leipzig) in der Europa League. imago/GEPA pictures

Jahrelang hat es der FC Red Bull Salzburg nicht in die Champions-League-Gruppenphase geschafft. Doch nun haben sich die Österreicher bereits zum dritten Mal für die „Königsklasse” qualifiziert. Wie bereits das Hinspiel in Salzburg gewann das Team des neuen Trainers Matthias Jaissle am Mittwochabend auch bei Bröndby Kopenhagen mit 2:1. Die Atmosphäre war hitzig. Wie der Kurier berichtet gab es Hassplakate in und rund um das Stadion. Doch Salzburgs Torschützen Benjamin Sesko (4.) und Brenden Aaronsson (10.) sorgten früh für klare Verhältnisse.

Schachtjor Donezk (2:2 gegen Monaco) und Sheriff Tiraspol komplettieren die Lostöpfe. Der Fußball-Meister der Republik Moldau hatte Dinamo Zagreb bereits 3:0 im Hinspiel geschlagen - und ist am Mittwoch mit dem 0:0 im Rückspiel ungefährdet weitergekommen.

Ein direktes Aufeinandertreffen zwischen Leipzig und Salzburg – so wie in der Europa League 2018 – ist in der Gruppenphase allerdings nicht möglich, da beide Teams in Lostopf drei eingruppiert sind. Das wäre also frühestens im Achtelfinale möglich.

Diese Gegner warten auf RB Leipzig & Co.

An diesem Donnerstag (18 Uhr/live im Ticker bei RBlive.de) werden in Istanbul die Champions-League-Gruppen ausgelost. Der frühere Champions-League-Sieger Michael Essien und der ehemalige serbische Fußball-Nationalspieler Branislav Ivanović assistieren. Für RB Leipzig sind Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und der Uefa-Ansprechpartner Ulrich Wolter in der Türkei dabei.

Bei der ersten Etappe auf dem Weg zum Finale am 28. Mai 2022 in St. Petersburg hoffen nicht nur die vier Bundesligisten FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und VfL  Wolfsburg auf Losglück. Obwohl der deutsche Meister München in Lostopf 1 mit den Landesmeistern der Topligen sowie Champions-League FC Chelsea und Europa-League-Sieger FC Villarreal ist und damit vermeintlich in der besten Position, könnten auch den Bayern mit Duellen gegen Paris Saint-Germain mit Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar sowie dem FC Porto und AC Mailand gleich schwere Aufgaben bevorstehen.

Aber vor allem Dortmund (Lostopf 2), Leipzig (3) und Wolfsburg (4) müssen mit starken Gruppengegnern rechnen. Für RB wäre etwas eine Gruppe mit Manchester City, FC Liverpool und dem AC Milan möglich.

Wolfsburg geht nach fünfeinhalbjähriger Champions-League-Abstinenz im Vergleich zu den Ligakonkurrenten mit dem niedrigsten Koeffizienten an den Start. Bei möglichen Kontrahenten wie Titelverteidiger FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel, Real Madrid und Ajax Amsterdam könnte das Abenteuer schnell vorbei sein.

Die Gruppenphase, die in acht Gruppen mit je vier Teams gespielt wird, beginnt am 14./15. September und endet am 7./8. Dezember. Zu deutschen Duellen kann es in der Vorrunde nicht kommen, denn eine Gruppe mit mehreren Teams aus einem Verband ist nicht möglich.

Die Töpfe bei der Champions-League-Auslosung:

Topf 1: Manchester City, Atlético Madrid, Inter Mailand, FC Bayern München, OSC Lille, Sporting Lissabon, FC Chelsea, FC Villarreal

Topf 2: Real Madrid, FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, Paris Saint-Germain, FC Liverpool, FC Sevilla, Borussia Dortmund

Topf 3: FC Porto, Ajax Amsterdam, Schachtjor Donezk, RB Leipzig, RB Salzburg, Benfica Lissabon, Atalanta Bergamo, Zenit St. Petersburg

Topf 4: Besiktas Istanbul, Dynamo Kiew, FC Brügge, Young Boys Bern, AC Mailand, Malmö FF, VfL Wolfsburg, Sheriff Tiraspol.