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Bayern-VerfolgerDarum sieht Olaf Thon Frankfurt vor RB

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 14.11.2022, 15:55
Olaf Thon traut RB Leipzig dieses Saison weniger zu als Frankfurt.
Olaf Thon traut RB Leipzig dieses Saison weniger zu als Frankfurt. IMAGO / RHR-Foto

In den Augen von Weltmeister Olaf Thon wird der FC Bayern am Saisonende souverän die deutsche Meisterschaft gewinnen. "Sie gehen als verdienter Tabellenführer in die lange Bundesliga-Pause", schrieb Thon im Kicker. Seine Prognose für den weiteren Verlauf der Saison: "Ich gehe davon aus, dass ihnen auch im neuen Jahr niemand mehr gefährlich werden kann und sie am Ende mit mindestens zehn Punkten Vorsprung deutscher Meister werden."

RB Leipzig: Furiose Aufholjagd unter Marco Rose

Zum allerengsten Verfolgerkreis zählt der frühere Profi nicht etwa RB Leipzig, das nach einer furiosen Aufholjagd unter Marco Rose aus dem Mittelfeld bis auf Platz drei der Tabelle geklettert ist und derzeit sechs Punkte hinter dem Rekordmeister liegt. "Auf dem Papier sieht es natürlich so aus, als könnte RB der vielversprechendste Verfolger sein. Und sicher bin ich gespannt darauf, wie der Auftakt im neuen Jahr ausgeht, wenn Leipzig gleich zum Start nach der langen Pause die Bayern empfängt", so Thon. 

Trotzdem sieht der Experte in seiner Kolumne auf lange Sicht Eintracht Frankfurt vor RBL. "Bei ihnen gefällt mir die Zusammenstellung des Kaders besser, außerdem scheint mir die Mannschaft geschlossener zu sein. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass für die Eintracht mehr drin sein kann als für Leipzig." Die SGE liegt als Liga-Vierter derzeit nur einen Zähler hinter den Sachsen und ist wie Leipzig noch in allen drei Wettbewerben (DFB-Pokal und Champions League) vertreten.

RB pulversiert Bayern-Rekord

RB hatte am Wochende durch einen 2:1-Sieg in Bremen den zweiten Auswärtssieg der laufenden Bundesliga-Saison eingefahren. Das nun seit 13 Partien ungeschlagene Team konnte dadurch einen alten Bayern-Rekord pulverisieren. Den 50. Dreier in der Fremde sicherten sich Christopher Nkunku, Willi Orban & Co. bereits im 110. Versuch. Der Rekordmeister hatte dafür 124 Versuche benötigt.