RB Leipzig

Beim Effzeh gilt 2G: Nur geimpfte und genesene Fans von RB Leipzig beim 1. FC Köln erlaubt

Von Thomas Fritz 04.09.2021, 06:30
So sah die Südkurve des 1. FC Kölns beim 3:2-Sieg gegen den VfL Bochum aus.
So sah die Südkurve des 1. FC Kölns beim 3:2-Sieg gegen den VfL Bochum aus. imago images/RHR-Foto

Nach der Länderspielpause kommt der FC Bayern zum Duell Meister gegen den Vize-Meister nach Sachsen (11.9./18.30 Uhr). Eine Woche später steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln im Kalender. Weil der Effzeh im RheinEnergie-Stadion die 2G-Regel implementiert hat, dürfen nur nachweislich geimpfte und vom Coronavirus genesene Fans die Arena betreten. Ausgenommen davon sind Kinder und Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.

Gilt natürlich für Heim- und Auswärtsfans, also auch für die Anhänger von RB Leipzig, aktuell Tabellenzehner der Fußball-Bundesliga. Derzeit ist nach der Coronaschutzverordnung von Nordrhein-Westfalen nur eine Kapazität von 25.000 Anhängern erlaubt. Davon sind fünf Prozent für Gästefans reserviert.

RB Leipzig bietet wieder Fanreisen an

RB-Fans, die die geforderten Kriterien erfüllen, können gegen Köln erstmals seit Beginn der Pandemie wieder mit einer offiziellen Fanreise das Bundesliga-Geschehen verfolgen, wie der Klub informierte. Auch hier gilt - zumindest bei den Domstädtern - die 2G-Regel. Aktuell bietet Rasenballsport neben dem Köln-Spiel auch Trips rund um die Liga-Heimspiele gegen den FC Bayern, Hertha BSC und den VfL Bochum an. Informationen zu möglichen Champions-League-Reisen werden später veröffentlicht, heißt es.

Der 1. FC Köln erhofft sich durch die Umstellung auf 2G, die getestete Personen ausschließt, früher oder später die Erlaubnis das Stadion wieder komplett füllen zu dürfen. Die Verantwortlichen versprechen sich vom Verzicht auf Coronatests, die zum Teil sehr unzuverlässig sind, sicherlich nicht zu unrecht mehr Sicherheit. Allerdings wirft der Ausschluss eines nicht unerheblichen Teils der Bevölkerung ethische Fragen auf. 

Nur der 1. FC Köln und VfL Wolfsburg machen bei 2G mit

Der VfL Wolfsburg folgt dem Kölner Modell und will in Zukunft hauptsächlich gegen das Coronavirus geimpfte und von einer Covid-19-Erkrankung genesene Menschen ins Stadion lassen. Die 2G-Regel gilt beim Tabellenführer ab dem 2. September. Der Klub folge damit der dringenden Empfehlung der Stadt Wolfsburg und des dortigen Gesundheitsamtes. „Mit der Umstellung auf 2G soll ein weiterer Beitrag zur Verbesserung des Infektionsschutzes geleistet werden“, heißt es in einer Mitteilung des Tabellenführers.

Ausgenommen von der Regel sind Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 18 Jahren. In allen anderen Stadien des Landes gilt: „Geimpft, genesen, getestet“. Vorerst zumindest. (RBlive/fri/dpa)