Neuer Posten wird bald besetzt

Bekommt RB Leipzig eine Sportdirektorin?

RB Leipzig ist seit über einem Jahr ohne Sportdirektor und die Fans warten gespannt darauf, wer der große Name ist, den der Klub ihnen spätestens bis zum 10. Juli präsentieren wird, wenn das Trainingslager startet. Liverpools Michael Edwards hat seinen Willen bekräftigt, eine Auszeit zu nehmen.

Von RBlive/msc 24.06.2022, 09:00
Marina Granovskaja könnte auch bei RB Leipzig arbeiten.
Marina Granovskaja könnte auch bei RB Leipzig arbeiten. imago/LaPresse

Michael Edwards will längere Pause

Definitiv wird es nicht Michael Edwards, der zuvor beim FC Liverpool die Fäden zog. Schon vor Monaten hatte Oliver Mintzlaff gesagt, der Engländer sei nicht der gesuchte und gefundene Mann für den Chefposten im sportlichen Bereich. Nun schloss Edwards eine neue Beschäftigung zur kommenden Saison auch von seiner Seite her aus.

In Bezug auf Gerüchte, er könnte Marina Granowskaja beim FC Chelsea ersetzen, erneuerte es seinen Wunsch, eine Auszeit zu nehmen. Der 43-Jährige war seit 2011 bei den Reds und seit 2016 auf dem Posten des Sportdirektors.

Granovskaja verlässte den FC Chelsea nach fast 20 Jahren

Noch viel länger im Amt beim FC Chelsea war die gebürtige Russin Marina Granovskaja, die auch einen kanadischen Pass besitzt. Seit der Übernahme des Klubs durch Roman Abramowitsch 2003 war sie seine rechte Hand, trat zehn Jahre später auch dem Vorstand bei und wurde Sportdirektorin. Bei Transfers war sie hauptverantwortlich und genießt einen exzellenten Ruf. Mit dem Ausscheiden von Abramowitsch, der den Verein nun infolge der Sanktionen gegen regierungsnahe russische Staatsbürger verkauft hat, ging nun auch sie, die sich in der Premier League und darüber hinaus einen Namen gemacht hat.

Ob es der gesuchte für den Posten von RB Leipzig ist? Dann hätte sich Klubchef Mintzlaff zumindest sprachlich alle Mühe gegeben, die 1A+-Lösung des Vereins bis zur Vorstellung zu verschleiern.

Zuletzt waren die heißesten Kandidaten neben Michael Edwards (mit dem es durchaus Gespräche gegeben hatte) noch Per Mertesacker, Thierry Henry oder ein Aufstieg des Technischen Direktor Chris Vivell.