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  5. Berichte über Zweifel an Ole Werner: Kehrtwende bei RB?

Differenzen zwischen Leipzig und Red Bull Berichte über Zweifel an RB-Trainer: Wackelt jetzt Klopps Werner-Projekt?

RB-Trainer Ole Werner hat die Champions League erreicht. Dennoch soll es laut Sky im Red-Bull-Kosmos Zweifel geben. Sogar eine Trennung in diesem Sommer steht offenbar zur Debatte.

29.05.2026, 04:35
Verlängert RB mit Trainer Ole Werner über 2027 hinaus - oder interveniert Red Bull?
Verlängert RB mit Trainer Ole Werner über 2027 hinaus - oder interveniert Red Bull? Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen - Ole Werners Vertragsverlängerung sollte eigentlich in den kommenden Tagen über die Bühne gehen. Der Trainer von RB Leipzig hat das Team in der abgelaufenen Spielzeit auf Tabellenrang drei geführt, sprich die Champions League erreicht. Hosianna!

Champions League für RB ein Muss?

Nichts ist Red Bull heiliger, als in der Königsklasse des europäischen Fußballs vertreten zu sein. Ein Muss, will man maximale Aufmerksamkeit für die in Leistungssportkreisen ehrgeizig positionierte Marke.

Und deshalb ist ein neuer Vertrag plötzlich wohl alles andere als sicher. Kaum zu glauben, aber wie nun auch der TV-Sender Sky berichtet, gibt es unterschiedliche Meinungen zur Leistungfähigkeit des 38 Jahre jungen Trainers, der erst zu Beginn der vergangenen Saison zu RB kam.

Ole Werner: nicht top top?

Die eine Meinung, vertreten von RB-Sportdirektor Marcel Schäfer: Ole Werner hat einen top Job gemacht. Das Team war nach Platz sieben aus der Vorsaison innerlich kaputt. Ein gutes Dutzend neuer Spieler kam. Werner hat sie integriert, hat einen neuen Teamgeist entfacht und aus einer eigentlich nicht durchgängig homogen zusammengestellten Mannschaft wieder ein innerdeutsches Topteam geformt.

Weiterlesen: Werners Argumente für einen neuen Vertrag

Nicht top top, aber gut genug, um am Ende Dritter zu werden. Zudem ist Yan Diomande unter seine Regie zum Megatalent erwacht. Und Ole Werner wächst ja mit seinen Aufgaben mit. Nach Stationen in Kiel und Bremen hat der Coach bewiesen, dass er auch andere Kaliber trainieren und entwickeln kann.

Red Bull hat Zweifel

Die andere Seite hat daran Zweifel. Die Argumente: Saison zu wackelig, Rang drei eigentlich ein Muss bei nur zwei Wettbewerben, war am Ende aber knapp. Viele Punkte glücklich, der letzte Eindruck ein 1:4 in Freiburg. Zudem sei keine stringente Spielidee zu erkennen – und wenn es kommende  Saison drei Wettbewerbe gibt: Wer versichert, dass er das überhaupt kann.

Diese Zweifler soll es vor allem bei Red Bull geben: bei CEO Oliver Mintzlaff, in Leipzig RB-Aufsichtsratschef, und im Team von Global Soccer, geführt von Jürgen Klopp. Klopp war es gewesen, der Werner vergangenen Sommer als neuen RB-Trainer aus dem Hut gezaubert hatte.

Bei RB hält man sich zur Frage bedeckt. Auch die Sky-Behauptungen haben keine Quellen. Gleichzeitig verdichten sich die Berichte, wonach man bei Red Bull wohl eine andere Lösung favorisiert, als Werner über 2027 hinaus zu verlängern. Nämlich sogar eine sofortige Trennung in diesem Sommer, um einem neuen Trainer Zeit zur Einarbeitung zu geben. 

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