RB Leipzig

Bruma antwortet auf Kritik von Ex-Trainer

19.07.2017, 16:46
Bruma will sich schnell bei RB Leipzig eingewöhnen. Dabei hilft auch Babacar N’Diaye.
Bruma will sich schnell bei RB Leipzig eingewöhnen. Dabei hilft auch Babacar N’Diaye. imago/Picture Point LE

Am Mittwoch wurde Bruma offiziell bei RB Leipzig vorgestellt. Dabei unterstrich der Portugiese, wie wichtig die Sprache für seine Integration ist und kommentierte auch das Nachtreten seines alten Trainers.

Bruma will schnell Deutsch lernen

Noch mit Unterstützung von Dolmetscherin Raquel Rosa antwortete er den Fragen der Journisten. Bald will er das jedoch selbst können. Für die Eingewöhnung hat er zunächst einen Kumpel mitgebracht und bekommt häufiger Besuch von Freundin und Familie. Bei seinem Ex-Club Galatasaray Istanbul hatte man nach dem Wechsel an der Integrationsfähigkeit des 22-Jährigen gezweifelt.

Keine böses Wort über Gala-Trainer Igor Tudor

Speziell sein ehemaliger Trainer Igor Tudor hatte sein Verhalten auf und neben dem Platz kritisiert. Das nahm ihm Bruma gar nicht so krumm, wie man denken könnte. „Ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Ich glaube nicht, dass er mich schlecht darstellen wollte. Er hat nur seine Meinung gesagt“, so der Neuzugang von RB Leipzig. Sein ehemaliger Trainer steht in Istanbul selbst vor dem Rauswurf, das Verhältnis des Kroaten soll nicht nur zu Bruma angespannt gewesen sein.

Macht Bruma Emil Forsberg Dampf?

Mit RB Leipzig will er jetzt die Bundesligaaufmischen, am liebsten auf seiner Stammposition. „Am besten fühle ich mich ganz Links, aber ich kann auch Rechts spielen. Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu spielen.“ Damit wird er am ehesten zum neuen Konkurrenten von Emil Forsberg, der gestern gegen den ZFC Meuselwitz noch etwas schlafmützig wirkte.

Alle Zitate aus dem Mediengespräch mit Bruma lesen Sie hier bei der Mitteldeutschen Zeitung.