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„Das killt den Sport” Gladbach zürnt wegen Millimeter-Abseitsentscheidung

Knapper als Franck Honorat gegen David Raum kann man nicht im Abseits stehen. Die Meinung der Trainer über die Entscheidung, Gladbachs Tor abzuerkennen, ging nach dem Spiel auseinander. 

29.11.2025, 08:50
„Völliger Quatsch dieser VAR”: Eugen Polanski.
„Völliger Quatsch dieser VAR”: Eugen Polanski. (Foto: imago/MB Media Solutions)

Mönchengladbach/Leipzig/sid/ukr – Ein Fan des VAR wird Eugen Polanski in diesem Leben wohl nicht mehr. „Ich habe gerade die Linie gesehen. Ich kann es fast nicht glauben”, sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach nach dem Blick auf jenes Standbild, das Franck Honorat vor dem vermeintlichen 1:0 gegen RB Leipzig im Abseits zeigte – oder auch nicht. Polanskis Urteil: „Völliger Quatsch dieser VAR. Dabei bleibe ich.”

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Geschätzt ein Millimeter lag in der 47. Minute zwischen der Schuhspitze von Honorat und dem Kopf von David Raum, doch selbst das war im Standbild nicht zu erkennen. Der VAR griff dennoch ein, wandte die halbautomatische Abseitslinie an, sodass Schiedsrichter Timo Gerach das Tor zurücknahm. So blieb es bis zum Schluss beim 0:0.

Polanski über den VAR: „Marketing, damit sich die Zuschauer eine Stadionwurst holen”

Polanski hatte sich schon in der Vergangenheit als Kritiker des VAR gezeigt, nun fühlte er sich bestätigt. „Ich sehe da kein Körperteil, das vor der Linie ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Moment der Ballabgabe auf die Hundertstelsekunde erwischt wurde”, sagte der Gladbach-Coach. Ziel müsse es doch sein, „den Fußball so zu entwickeln, dass wir mehr Tore sehen.” Bei Sky hatte Polanski geschimpft: „Am Ende werde sie schon wissen, dass es Abseits ist, aber das killt den Sport – dabei bleibe ich.” Die Referees bräuchten „viel zu lange dafür, wir jubeln zwei Minuten – wahrscheinlich Marketing, damit sich die Zuschauer eine Stadionwurst holen sollen. Ich verstehe es nicht.” 

Gladbachs Sportchef Rouven Schröder wollte die Situation derweil „nicht aufbauschen”, Nationalspieler Tim Kleindienst akzeptierte die Entscheidung. „Am Ende ist Abseits eine faktische Entscheidung. Da können wir nicht dran rütteln – egal, ob das ein Millimeter Abseits ist oder zwei Meter. Das ist dann so”, sagte der Stürmer. Abseits sei „faktisch”. Diese Position nahm auch RB-Trainer Ole Werner ein: „Man kann die Technik gut finden oder nicht, aber sie ist da und sie ist für alle gleich.” Bei Abseits habe er kein großes Problem damit.

Raum: „Überragend von mir, dass ich ihn ins Abseits stelle”

Raum, der direkt an der Szene beteiligt war: „Der Ball über die Hüfte von Flo Neuhaus in die Tiefe ist super”, lobte Raum. „Ich nehme die Beine in die Hand und ich fälsche unglücklich ab, sonst hält ihn Pete”, schilderte Raum. Die Abseitsszene kommentierte er scherzhaft: „Überragend von mir, dass ich noch warte und ihn ins Abseits stelle.”

Immerhin: Den zweiten VAR-Einsatz bezeichnete auch Polanski als richtig. Kurz vor Schluss hatte Schiedsrichter Gerach einen Elfmeterpfiff zurückgenommen, weil Willi Orban erst den Ball und dann Gegenspieler Shuto Machino getroffen hatte. „Das war ein unberechtigter Elfmeter, der berechtigt zurückgenommen wurde”, sagte sogar Polanski.

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