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„Day to remember” Ex-RB-Mitarbeiter findet Schlüssel zum Sieg gegen Bayern

Manuel Baum hat als Interimscoach des FC Augsburg das Kunststück fertiggebracht, woran alle seine Trainerkollegen bislang gescheitert waren: den FC Bayern zu besiegen. Der Ex-Leipziger Baum hat dabei seine eigene Methode entwickelt. Und die Ligakonkurrenten wittern ihre Chance.

25.01.2026, 11:29
Kleiner Mann ganz groß: Manuel Baum.
Kleiner Mann ganz groß: Manuel Baum. (Foto: imago/kolbert-press)

Leipzig/München/ukr/sid – RB Leipzig ist vergangenes Wochenende am Vorhaben, als erster Klub in dieser Saison Bayern München zu schlagen, krachend gescheitert. Ein Ex-RB-Mitarbeiter hat es nun geschafft: Manuel Baum gelang das Kunststück, als Interimstrainer des FC Augsburg den großen FCB mit 2:1 zu besiegen. 

Der Schlüssel dazu war nach Angabe aller Beteiligter das Mindset. Baum hatte einen sogenannten „Day to remember” ausgerufen, einen Tag, um Außergewöhnliches zu schaffen, an den man sich auch in fünf Jahren noch erinnert. „Ich bin einfach immer davon überzeugt, dass man sich den Glauben unter der Woche erarbeiten muss. Die Überschrift der Besprechung war heute vor dem Spiel: ‚Day to Remember‘. Dass, wenn wir uns in fünf, sechs Jahren mal wieder sehen, man sich an den Tag erinnert”, erklärte Baum.

Fassungslosigkeit in der Kabine

Als das Kunststück dann tatsächlich geschafft war, fragten ihn die Spieler in der Kabine als Erstes, wann und wo genau sich das Team in fünf Jahren verabrede. Mittelfeldspieler Robin Fellhauer staunte unmittelbar nach Abpfiff: „Unglaublich. In der Kabine herrscht noch ein bisschen Fassungslosigkeit, weil keiner so richtig weiß, was da gerade passiert ist und dass wir es wirklich geschafft haben. Die Freude wird gleich noch zu hören sein.”

Zur Frage, wie man die Bayern schlägt, nannte er genau jenen Glauben, den Baum unter der Woche offenbar geschaffen hatte. „Indem man selbst daran glaubt. Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir an uns glauben müssen, weil es sonst keiner tut – und vielleicht auch zu Recht”, erklärte Fellhauer. „Wir haben uns einen Plan überlegt, und der ist aufgegangen. Wir wollten gut stehen, wenig zulassen, in dem einen oder anderen Moment ein bisschen Glück haben und dann immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen.”

Baum: „Jedes Spiel als Bundesligatrainer genießen”

Baum selbst erlebte seinen wohl größten Sieg als Trainer. „Meine Stimme muss es auch erst verarbeiten. Dafür spielt man Fußball: für solche Emotionen. Wie man dann das Spiel gewinnt und – finde ich – total verdient gewinnt, ist überragend. Ich freue mich riesig für die Jungs und für die Fans”, sagte er.

Eigentlich war Baum im Juli als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation des FC Augsburg verpflichtet worden, nachdem er zuvor zwei Jahre lang die Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig geleitet und frischen Wind und Ideen in die Abteilung gebracht hatte. Nun ist er nach der Entlassung von Sandro Wagner zunächst bis Saisonende Trainer der Profis. „Jedes Spiel als Bundesliga-Trainer ist etwas Besonderes. Ich habe mir angewöhnt, das Ganze zu genießen und gleichzeitig Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen, nicht in Hektik zu verfallen. Daran will ich mich halten”, sagte Baum. Auch nach dem Sieg gegen die Bayern wolle er der Mannschaft vermitteln, auf dem Boden zu bleiben und weiter hart zu arbeiten.

„Gutes Zeichen für die Bundesliga”

Die Konkurrenten an der Tabellenspitze freuten sich freilich über den Patzer des Rekordmeisters. „Ich will einfach nicht, dass es im März entschieden ist. Da heißt es, so lange wie möglich dranzubleiben. Vielleicht kommen sie irgendwann ins Straucheln, sie kommen auch noch zu uns. Wenn sie Fehler machen, wollen wir da sein”, sagte Dortmunds Nico Schlotterbeck bei Sky nach dem 3:0 (1:0)-Sieg bei Union Berlin. Durch die Premierenpleite des Rekordmeisters schmolz der Rückstand des BVB auf acht Punkte.

Sollten es irgendwann einmal „vier oder fünf Punkte” sein, so Schlotterbeck, „kommen sie auch ins Überlegen”. Am 28. Februar steht das direkte Duell im Signal Iduna Park an. Grundsätzlich, so befand auch Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, sei es „ein gutes Zeichen für die Bundesliga, dass die Bayern jetzt nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga mal verloren haben. Das ist das Zeichen: Sie sind auch schlagbar.” Manuel Baum hat es vorgemacht.

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