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„Die Mannschaft lechzt nach Ballbesitz”: Die Reaktionen nach dem 4:1 von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach

Von (RBlive/ukr) 11.12.2021, 18:14
Debüttor für Josko Gvardiol: Jubel bei RB Leipzig zum Debüt von Domenico Tedesco.
Debüttor für Josko Gvardiol: Jubel bei RB Leipzig zum Debüt von Domenico Tedesco. imago images/Picture Point LE

Die ersten Reaktionen nach dem 4:1 (2:0) von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach:

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber es war eben doch unser erstes Spiel und können nun in die erste Analyse gehen. Wir haben vier, fünf Mal die Möglichkeit, das dritte Tor zu machen, haben extrem viel liegen lassen heute. Da haben wir es unnötig spannend gemacht, aber es war ein schöner Einstand. Ich habe in den Gesprächen herausgehört, dass die Mannschaft nach Ballbesitz lechzt, sie braucht die Ruhephasen, das hat heute ganz gut gemacht. Wir wollen jetzt Tag für Tag bisschen was draufpacken, das ist unser Ansatz. In Augsburg müssen wir genauso Gas geben wie heute.”

Adi Hütter (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Wir sind nach den drei deftigen Niederlagen enttäuscht. Ich hatte in der zweiten Hälfte das Gefühl, dass wir den Anschlusstreffer erzielen können, das haben wir auch geschafft. Aber in Summe ist RB Leipzig der verdiente Sieger.”

André Silva (Torschütze RB Leipzig): „Wir haben die drei Punkte verdient, wir waren besser. Der erste Kontakt mit dem Trainer war sehr gut, er denkt vermutlich dasselbe. Vor der Szene, als ich den Ball an die Latte schieße, sehe ich den Verteidiger heran sprinten und wollte den Ball etwas lupfen, damit der nicht mehr herankommt.”

Kevin Kampl (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Man hat gesehen, dass wir mehr Wert auf eigenen Ballbesitz gelegt haben, dass wir ruhig geblieben sind, selbst wenn der Gegner attackiert hat, dass wir das Spiel kontrolliert haben. Dafür dass der Coach erst zwei Tage da ist, haben wir es schon sehr gut gemacht. Er hat uns gesagt, dass wir den Gegner locken sollen, nicht in Panik verfallen, die Seiten überladen und uns da rauskombinieren sollen. Er ist ein junger dynamischer Trainer, so ist unsere Mannschaft auch. Das wird sehr gut passen. Natürlich müssen wir alles noch mehr verinnerlichen und hätten mehr Tore schießen müssen, aber wir haben am Ende noch zwei Dinger draufgepackt. Wir sollten heute sehr zufrieden sein.”

Mintzlaff zum Trainerwechsel: „Fühlt sich nach der richtigen Entscheidung an”

Peter Gulacsi (Kapitän RB Leipzig): „Es war erstmal wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben. Und dass wir so eine Leistung gezeigt haben. Aber wir müssen das Spiel früher entscheiden. Der Gegentreffer am Ende war sehr unnötig. Aber was wir im Spiel gezeigt haben, war ein Schritt nach vorne.“

Lars Stindl (Kapitän Borussia Mönchengladbach): „Es liegt an individuellen Fehlern, die wir immer wieder machen. Das zieht sich durch, ein unsauberer Pass, ein verlorener Zweikampf, eine Fehlerkette und irgendwann steht der Gegner vor dem Tor. Es sind auch ordentliche Dinge dabei, einfacher Fußball, aber nach hinten raus kriegen wir wieder zwei Tore, weil jeder für sich was machen will, wir wild durcheinander verteidigen, aber wir müssen das als Mannschaft schleunigst tun. Es ist eine gefährliche Situation.”

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig): „Glückwunsch an unseren Trainer, freut mich, dass er so einen Einstand hatte. Wir haben ein tolles Spiel gemacht, wir hätten es sicher nicht so spannend machen müssen am Ende und es viel früher entscheiden müssen. Aber die Mannschaft hat eine tolle Reaktion gezeigt. Wir haben zuvor drei Bundesligaspiele in Folge verloren und uns indiskutabel verkauft, aber wir haben einen der besten Kader der Liga. Oben mitzuspielen und uns für die Champions League zu qualifizieren, ist unser Anspruch. Es fühlt sich heute nach der richtigen Entscheidung an, die wir treffen mussten.”