RB LeipzigDirk Schuster stellt sich vor Georg Teigl

19.10.2016, 13:24
Georg Teigl kann sich auf seinen neuen Trainer Dirk Schuster verlassen.
Georg Teigl kann sich auf seinen neuen Trainer Dirk Schuster verlassen. imago/Krieger

Augsburg-Trainer Dirk Schuster hat sich mit deutlichen Worten vor Georg Teigl gestellt. Der ehemalige RB-Spieler war von Augsburger Ultras am Rande des Spiels gegen Schalke 04 mit Bannern angegriffen worden.

Unter anderem wurde seine Abschiebung in der Winterpause gefordert. Teigl war zuvor beim Spiel in Leipzig von den RB-Fans mit großem Applaus begrüßt worden, wofür sich der Österreicher nach der Partie vor dem Heim-Fanblock bedankt hatte. Später rechtfertigte er sich dafür via Facebook.

Dirk Schuster: „Keinen großen Gefallen getan“

Dem Augsburger Trainer haben die Attacken auf seinen Spieler gar nicht gepasst. „Mit solchen Plakaten hat man dem Verein und der Mannschaft keinen großen Gefallen getan“, erklärt er in der Augsburger Allgemeinen. „Natürlich muss man das Verhältnis einiger Vereine und fast aller Fans zu Leipzig gesondert betrachten, aber man sollte das alles nicht so hoch hängen. Schorsch ist ein Teil von uns und wird es auch bleiben.“

Kein Problem hätte Dirk Schuster gehabt, seinen Außenbahnspieler gegen Schalke 04 einzuwechseln. „Er ist Profi genug, um mit dieser Situation umgehen zu können. Wenn ich ihn gebracht hätte, hätte er das auf dem Platz gezeigt.“

Auch Marwin Hitz unterstützt Teigl

Vor Dirk Schuster hatte sich auch Augsburgs Torwart Marwin Hitz bereits vor seinen Mitspieler gestellt. Die Spieler des Vereins „stehen hinter Georg“, erklärte er. Augsburgs Manager Stefan Reuter fügte hinzu, dass er es „nicht mag, wenn Fans Aktionen gegen einen eigenen Spieler starten“.