Duell der Unentschieden-Könige Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig gegen Hoffenheim
RB Leipzig trifft am Samstag auf die TSG Hoffenheim. Es ist das erste Bundesliga-Spiel von Zsolt Löw als Interimstrainer der Sachsen.

Leipzig/fri/dpa - Das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Sky) ist für RB Leipzig Akt eins von sieben im Endspurt um die Champions League. Für den neuen Trainer Zsolt Löw ist die TSG kein gewöhnlicher Gegner. Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig gegen Hoffenheim.
1. Punkteflaute
Wie mau die bisherige Leipziger Saison war, zeigt ein schneller Blick auf die Tabelle. Weniger wegen des sechsten Platzes, vielmehr aufgrund der 42 Punkte. So wenige hatte RB in seiner Bundesliga-Geschichte nach 27 Spieltagen noch nie.
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2. Eins statt drei
Ein Sieg ist Pflicht, um im Rennen um Platz vier und damit die Champions League zu wahren. Blöd nur, dass in Leipzig und Hoffenheim die Unentschieden-Könige dieser Saison aufeinandertreffen. Für beide Teams gab es jeweils schon neunmal nur einen Punkt.
3. Neuer-Effekt
Neuer Trainer, neuer Erfolg? Der Wechsel von Marco Rose zu Zsolt Löw war bereits der fünfte Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison. Vier Klubs verloren das erste Liga-Spiel mit dem neuen Coach. Eine Ausnahme: Christian Ilzer siegte mit Hoffenheim – gegen Leipzig.
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4. Löws Rückkehr
Von der Regionalliga in die Bundesliga – das gelang nicht nur Leipzig, sondern auch Hoffenheim. Damals war Zsolt Löw dort Spieler, kickte von Juli 2006 bis Dezember 2008 für die TSG. In der Bundesliga kam der Ungar jedoch nur einmal zum Einsatz, wechselte nach Mainz, wo er 2011 seine Spieler-Karriere beendete.
5. Jeder darf mal
Über zu wenige Chancen kann sich kein Spieler beider Teams beschweren. Hoffenheim brachte in dieser Spielzeit bereits 34 Akteure zum Einsatz, bei Leipzig waren es 29. Damit belegen sie in diesem Ranking die Plätze eins und zwei der Bundesliga.