„Konnte leider nicht da sein” Emotionale Worte zum Messi-Abschied von Demichelis
Martin Demichelis wollte eigentlich zum Abschied von Lionel Messi aus der argentinischen Nationalmannaschaft nicht viel sagen. Doch dann wurde der RB-Trainer doch leidenschaftlich.
Leipzig/ukr – Interviews wollte RB Leipzigs Trainer Martin Demichelis zum Abschied von Lionel Messi aus der argentinischen Nationalmannschaft nicht geben. Was könne er noch beitragen zum Karriereende des weltbesten Spielers im Trikot der Albiceleste.
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt sprach „Micho” dann aber doch über den speziellen Moment im „El Monumental”, dem Stadion von River Plate, wo Demichelis selbst Spieler und Trainer war.
Messi-Abschied für Demichelis „sehr emotional”
„Ich muss ehrlich sein. Es war ein sehr emotionaler Tag für mich, es war sehr spät, aber ich wollte das Spiel unbedingt schauen. Leider konnte ich nicht da sein, Gott sei Dank leider wegen dieses Jobs”, berichtete Demichelis. Und weiter: „Für jeden Argentinier, egal ob er Fußball gespielt hat oder Fan ist, war das ein sehr emotionaler Moment. Jeder wollte sich bei Messi bedanken und ihn in den Arm nehmen.”
Selbst Demichelis' Töchter, die sonst nie Fußball schauen, außer wenn die Mannschaften ihres Papas spielen, wollten unbedingt im Stadion dabei sein. „Das ist eine leidenschaftliche Fankultur. Messi ist der Größte unserer Fußballgeschichte, dass er nicht mehr das Nationalmannschaftstrikot tragen wird, ist schwer zu verstehen”, sagte Demichelis. Nach Abpfiff habe der 39-Jährige „viele gute Worte gefunden, auch für die Zukunft der Nationalmannschaft. Eine Legende”, so der Leipziger Fußballlehrer.
Beide haben gemeinsam zahlreiche Spiele im Nationaltrikot bestritten und wurden zusammen bei der WM 2014 in Brasilien Vize-Weltmeister gegen Deutschland.