EX-RBler im FA Cup

Werner, Konaté und Keita eine Runde weiter

Von RBlive/dpa/fri 06.02.2022, 17:09
Timo Werner (FC Chelsea) kam in der 82. Minute ins Spiel.
Timo Werner (FC Chelsea) kam in der 82. Minute ins Spiel. IMAGO / Shutterstock

Ohne die beiden Afrika-Cup-Stars Mohamed Salah und Sadio Mané hat der FC Liverpool die nächste Runde im englischen FA Cup erreicht. Die Reds setzten sich am Sonntag zuhause mit 3:1 (0:0) gegen Fußball-Zweitligist Cardiff City durch und treffen als nächstes auf das abstiegsgefährdete Norwich City. Für die fünfte Pokalrunde haben sich auch der FC Chelsea, Manchester City und Tottenham Hotspur qualifiziert. Rekordmeister Man United blamierte sich und ist raus.

Diogo Jota (53. Minute), Takumi Minamino (68.) und Harvey Elliott (76.) sorgten mit ihren Treffern für Stimmung in Anfield. Liverpool war vor eigenem Publikum die klar überlegene Mannschaft, agierte aber lange zu ungefährlich. Nach der chancenarmen ersten Hälfte leitete Jota den klaren Sieg per Kopf ein. Dank des sehenswerten Gegentors von Rubin Colwill (80.) feierten auch die Gästefans im Stadion.

Konaté und Keita stehen beim FC Liverpool in der Startelf

Ex-RB-Leipzig-Verteidiger Ibrahima Konaté durfte die vollen 90 Minuten auf dem Rasen verbringen und stand beim Gegentor ein Stück zu weit vom Torschützen weg. Auch der zweite Ex-Leipziger, Naby Keita, stand nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup in der Startelf. Liverpools Offensivstars Mané und Salah traten am Abend mit Senegal und Ägypten im Finale des Afrika-Cups gegeneinander an.

Deutlich schwerer tat sich am Samstag der FC Chelsea, der gegen Drittligist Plymouth Argyle früh in Rückstand geriet und an der heimischen Stamford Bridge erst nach Verlängerung mit 2:1 (1:1, 1:1) gewann. Cesar Azpilicueta (41.) und Marcos Alonso (105.+1) nach Vorlage des eingewechselten Kai Havertz trafen für die Blues, die im Achtelfinale in rund drei Wochen zu Zweitligist Luton Town müssen. Ex-RBler Timo Werner, der in der 82. Minute eingewechselt wurde, war am Siegtor ebenfalls beteiligt.

Böse Überraschung für Ralf Rangnick und Manchester United

Eine böse Enttäuschung erlebte Coach Ralf Rangnick mit Manchester United, das am Freitag im eigenen Stadion im Elfmeterschießen mit 7:8 (1:1, 1:1, 1:0) am FC Middlesbrough aus der 2. Liga scheiterte. Die beste Chance auf einen Titel in dieser Saison ist damit futsch. "Nun müssen wir uns voll auf die anderen Wettbewerbe konzentrieren", forderte Rangnick mit Blick auf Premier League und Champions League.

Den entscheidenden Elfmeter hatte der 19-jährige Anthony Elanga verschossen, nachdem sein Teamkollege Cristiano Ronaldo schon während der Partie einen Strafstoß vergeben hatte. "Das Leben ist eine Achterbahn", schrieb Ronaldo, der am Sonntag seinen 37. Geburtstag feierte, bei Instagram - wohl auch in Anspielung auf den FA Cup.