RB Leipzig

Ex-RBler bei ihren Klubs: Abstieg für Burke und Ampadu mit Sheffield, Bruma spielt - und verliert mit Piräus das Erzrivalen-Duell gegen Saloniki

Von (RBlive/hen)
19.04.2021, 11:57
Gespielt und verloren: Bruma in der Partie gegen Saloniki
Gespielt und verloren: Bruma in der Partie gegen Saloniki imago images/ANE Edition

An dieser Stelle schreiben wir nach jedem Spieltag über Spieler und Trainer, die früher mal eine Rolle bei RB Leipzig gespielt haben und mittlerweile bei anderen Vereinen untergekommen sind. Wir setzen dabei nicht auf Vollzähligkeit, sondern erwähnen die Ex-Akteure je nach Bedeutung oder Story.

Diego Demme: Der frühere Mittelfeldmotor der Sachsen und sein Klub SSC Neapel halten sich weiter wacker im Rennen um die Champions-League-Plätze in der Serie A. Der Tabellenfünfte trotzte Fast-Meister Inter Mailand ein 1:1 ab, profitierte dabei aber von viel Alu-Glück und einem Eigentor von Inters Handanovic (36.) zum 1:0. Christian Eriksen glich für den Tabellenführer aus (55.). Neapel hat zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Juventus Turin, Demme spielte durch.

Saracchi hat Champions League im Blick

Oliver Burke, Ethan Ampadu: Der Abstieg für die beiden Ex-RB-Legionäre von der Insel ist besiegelt. Beide Profis verloren mit Sheffield United bei den Wolverhampton Wanderers 0:1 und haben damit 19 Punkte Abstand aufs rettende Ufer bei nur noch sechs ausstehden Partien. Glück für Ampadu, er ist vom FC Chelsea nur geliehen. Für Burke, Vertrag bis 2023, bedeutet es die Rückkehr in die Championship.

Marcelo Saracchi: Rückkehr für den Uruguayer in die Startelf von Galatasaray Istanbul - und prompt ein feiner 3:1-Erfolg bei Göztepe Izmir. Der Rekordmeister bleibt damit dran am Führungsduo Besiktas und Fenerbahce, auf einen Champions-League-Platz sind es aber noch vier Zähler Abstand. Saracchi stand bis Schlußpfiff auf dem Platz, seine Leihe endet im Sommer.

Bruma: Hoch und Tief für den Portugiesen in Diensten von Olympiakos Piräus in der griechischen Super League. Der Leihspieler von der PSV Eindhoven durfte mal wieder von Beginn an ran, war damit aber Teil der Elf, die am vierten von zehn Spieltagen der Playoffs gegen den Erzrivalen PAOK Saloniki 0:2 verlor. Ist aber nicht weiter dramatisch, weil Olympiakos bereits als Meister feststeht. 

Martel darf von Beginn an ran

Ademola Lookman: Kleiner Lichtblick für den an den FC Fulham ausgeliehenen Briten: Lookmann durfte gegen Arsenal von Beginn an ran, machte bis zur 69. Minute ein ordentliches Spiel, aber das 1:1 hilft nicht wirklich weiter. Bis auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen weiterhin sechs Punkte.

Erik Martel: Startelf-Einsatz für den früheren RB-Nachwuchsspieler (18) mit der Austria Wien gegen Pölten. Der elfte in dieser Saison. Es sprang ein knappes 2:1 (1:1) dabei heraus. Die Austria ist damit in Österreichs "Qualifikationsgruppe" Zweiter hinter Hartberg. Der Sieger dieser Gruppe spielt zwei Relegationsspiele um die Qualifikation für den letzten Europa-League-Platz. Martel ist bis 2022 an den Wiener Traditionsklub verliehen.