RB Leipzig

Fanverband: Unbeirrt enge Zusammenarbeit mit RB Leipzig

16.10.2016, 12:41
Alles wieder gut im Fanblock von RB Leipzig?
Alles wieder gut im Fanblock von RB Leipzig? Gepa-Pictures/Roger Petzsche

Der Fanverband von RB Leipzig lässt sich durch die Querelen der vergangenen Wochen nicht beirren. Nach der Fanverbands-Sitzung an diesem Freitag teilte der Dachverband der RB-Anhänger mit, dass er „den eingeschlagenen Weg einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Vereinsführung unbeirrt weiter gehen” werde. Nur so könne den Belangen der Fans Rechnung getragen werden.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „In dem Zusammenhang stellen wir fest, dass wir als Fanverband gegenüber RB Leipzig zu Sachverhalten ausschließlich unsere Bedenken vortragen oder Lösungsansätze bieten können.” Der bei der Versammlung anwesende Fanbeauftragte von RB Leipzig sagte, dass der
Fanverband auch weiterhin der erste Ansprechpartner für den Klub sei und weiterhin gestärkt werden solle.

Die Fanvertreter des Fanverbandes und die anwesenden Fanclubs sprachen sich gegenseitig das Vertrauen aus. Die ausgetretenen Fanclubs seien jederzeit wieder willkommen. Gleichzeitig heißt es, die „Zäsur” könne auch als „Chance” wahrgenommen werden, um „die bereits begonnenen strukturellen und organisatorischen Reformen” weiterzuführen.

Fanverband: Unstimmigkeiten mit Fanprojekt ausgeräumt

Am Freitag vor einer Woche waren vier ultraaffine Fangruppierungen aus dem Fanverband ausgetreten. In einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung hatten die Ultras dem Fanverband unter anderem Passivität, mangelnde Haltung gegenüber der Vereinsführung und Einflussnahme auf die Ultraszene vorgeworden. Die Spaltung der Fanszene fand bundesweit mediale Beachtung.

Auslöser des Zerwürfnisses waren die Diskussionen rund um die Unterstützung der Faninitiative 60plus, die für den Verbleib des Klubs im Zentralstadion und gegen einen Neubau am Rande der Stadt eintritt. Die in diesem Zusammenhang entstandenen Unstimmigkeiten zwischen Fanverband und Fanprojekt, das schwerpunktmäßig pädagogisch mit der ultraaffinen Fanklientel arbeitet, seien am Mittwoch in einem „konstruktiven Gespräch augeräumt” worden, heißt es aus dem Fanverband.