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„Fast Wie Brüder” Demichelis gegen seinen „besten Freund”: Das Rezept gegen Haaland & Co.

Martin Demichelis und Manchester Citys Trainer Enzo Maresca verbindet eine enge Freundschaft und die gleiche Philosophie. Umso interessanter, welchen Plan sich der RB-Trainer gegen Erling Haaland & Co. zurechtgelegt hat.

03.11.2026, 18:16
Sturmtank: Erling Haaland gegen Willi Orban.
Sturmtank: Erling Haaland gegen Willi Orban. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig/sid/ukr – Dem Kumpel die Startelf verraten? Nein, so weit reichte die Freundschaft zwischen Martín Demichelis und Manchester Citys Teammanager Enzo Maresca dann doch nicht. „Enzo wollte unbedingt gestern schon unsere Aufstellung wissen”, sagte der Trainer von RB Leipzig vor dem Champions-League-Duell am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) mit einem Lächeln. Demichelis gab lediglich einen Spieler preis: Christoph Baumgartner.

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Demichelis und Maresca spielten einst in der Saison 2011/2012 gemeinsam beim FC Málaga in Spanien. „Ich kenne Enzo besonders gut. Er ist mein bester Freund im Fußball. Man kann fast sagen, wir sind wie Brüder”, so der RB-Coach. Sogar ihre Kinder seien gemeinsam aufgewachsen, die Familien verbrachten viel Zeit miteinander. Und auch als sie nach der Karriere beide Trainer wurden, blieben sie immer im Austausch.

„Karrieren als Trainer zusammen gestaltet”

Als beiden in ihren letzten Jahren als Profis klar war, dass sie Trainer werden wollen, „haben wir unsere Karrieren als Trainer zusammen gestaltet”, so Demichelis. „Es ist eine Ehre für mich, in einem Champions-League-Spiel auf ihn zu treffen.”

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Maresca sei „sehr intelligent, sehr pragmatisch als Trainer, ein Gewinner. Wir denken ganz ähnlich über Fußball, ich kenne seine Philosophie, seine Idee”, verriet Demichelis.

Das Rezept gegen Manchester City und Erling Haaland

Der Italiener Maresca hatte City im Sommer von Pep Guardiola übernommen. Nach einem tollen Start in die Premier League mit sieben Siegen in Folge gab es zuletzt bei Aston Villa (1:2) und gegen Brighton & Hove Albion (0:1) zwei Niederlagen nacheinander. Den Leipzigern macht dies Mut. Man habe gesehen, so Christoph Baumgartner, „dass sie in den letzten Spielen auch verwundbar sind.”

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RB sei nach der erfolgreichen Vorwoche „nicht nur emotional, sondern auch hinsichtlich der Stabilität unserer Idee mit und gegen den Ball” gefestigter, so Demichelis. Baumgartner nannte die hohe individuelle Qualität auf den Flügeln sowie die „Struktur mit vielen Spielern im Zentrum” als Faktoren. „Es liegt in erster Linie daran, ob wir mutig und sauber genug sind. Schaffen wir es wirklich, den Gegner aktiv vor Probleme zu stellen oder trauen wir es uns nicht wirklich zu?”, fragte „Baumi”. Wenn RB Mut und Sauberkeit auf den Platz bringe, sei es auch gegen City möglich, Chancen zu kreieren.

Der frühere Weltklasse-Innenverteidiger Demichelis warnte vor Tormaschine Erling Haaland: „Es gibt kein Rezept. Er ist einfach ein super Stürmer. Es ist wichtig, dass er so wenig Zeit wie möglich in unserem Sechzehner spielt.” RB brauche daher auch Ballbesitz, zudem müsse die Viererkette gut organisiert und in den Zweikämpfen aggressiv sein. „Nicht Haaland muss das Spiel für unsere Innenverteidiger vorgeben, sondern Haaland muss unser Spiel machen”, sagte Demichelis. Sein „Bruder” Enzo Maresca wird genau zugehört haben.