Gesundheitsamt stimmt zu

RB darf gegen San Sebastian 25.000 Fans einlassen

Von dpa/sid/ukr Aktualisiert: 14.02.2022, 08:10
Voller Fansblock: Gegen San Sebastian dürfen 24.758 Fans von RB Leipzig kommen.
Voller Fansblock: Gegen San Sebastian dürfen 24.758 Fans von RB Leipzig kommen. (imago/Picture Point LE)

RB Leipzig kann das nächste Heimspiel mit einem halbvollen Stadion planen. Wie der Verein am Sonntag bekanntgab, erteilte das Gesundheitsamt der Stadt die Genehmigung für eine 50-prozentige Auslastung. Das Europa-League-Zwischenrundenspiel am Donnerstag (21 Uhr/RTL) gegen Real Sociedad San Sebastian können damit 24.758 Fans verfolgen.

Die Erlaubnis wurde laut RB unter anderem aufgrund „der anhaltend niedrigen Belegungszahlen auf Intensiv- und Normalstationen” erteilt. Die Entscheidung sei auch „unter dem Eindruck des vergangenen Heimspiels gegen den 1. FC Köln” getroffen worden. Beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln (3:1) am vergangenen Freitag waren die maximal erlaubten 15.000 Zuschauer anwesend.

Wie RB mitteilte, können jetzt alle 21.829 Fans mit einer Dauerkarte Bundesliga Plus, die vorab eine Stammplatzgarantie bei entsprechender Zuschauerkapazität abgegeben hatten, direkt ihren Stammplatz im Stadion nutzen. Die übrigen Tickets gehen ab Dienstag in den Verkauf.

Mehr Infos zum konkreten Prozedere der Ticketvergabe hier.

Kommen überhaupt 25.000 Fans von RB Leipzig gegen San Sebastian?

Doch dass die knapp 25.000 Plätze auch ausgeschöpft werden, ist eher nicht zu erwarten. In Sachsen ist Ferienzeit, und viele Familien sind unterwegs. Dazu die Kurzfristigkeit und der späte Anstoßzeitpunkt, der ungünstig für Fans von außerhalb und Kinder ist ... Die 15.000 Tickets gegen Köln wurden erst am Spieltag erreicht. Trotz 31.000 Dauerkarten war die Nachfrage nicht besonders groß. Die Stimmung im Stadion war dann allerdings sehr gut.

RB betonte, man werde weiterhin alles versuchen, um unter den aktuellen Bedingungen die maximale Zuschauerkapazität zu ermöglichen. RB hatte vor 14 Tagen vor dem sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen geklagt, die Klage nach Signalen der weiteren Öffnung für bis zu 50 Prozent der Fans aber zurückgezogen.