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„Glatte Lüge!” Schäfer wehrt sich gegen Transferkritik

„Erschreckend”: RB Leipzigs Manager Marcel Schäfer hat seinem Ärger über die Bewertung seiner Arbeit aus dem Umfeld von RB Leipzig Luft gemacht.

23.08.2026, 11:29
Kleine Brandrede von Trier: Marcel Schäfer.
Kleine Brandrede von Trier: Marcel Schäfer. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig/Trier/ukr – Das Interview nach dem deutlichen 6:0 (3:0)-Sieg von RB Leipzig bei Eintracht Trier in der ersten Runde des DFB-Pokals nahm Marcel Schäfer zum Anlass, um Dampf abzulassen. Als der Sky-Reporter nach dem Spiel auf die Transfersituation zu sprechen kam, legte Schäfer wie aufs Stichwort los.   

Lesen Sie hier: „Wollen auf jeden Fall bis ins Finale gehen” – Reaktionen auf den RB-Sieg in Trier

Er wolle da mal ein paar Dinge einordnen, denn das Umfeld suggeriere, dass auf dem Transfermarkt noch nicht viel passiert sei. Schäfer zählte alle Transfers dieser Saison auf und stellte fest: „Es ist schon einiges passiert, deswegen bin ich sehr überrascht.” Er finde es „nicht gut, wenn wir uns nicht an Fakten orientieren Wir haben auf Zugangsseite fünf gute Spieler mit unterschiedlichen Profilen, an denen wir noch viel Freude haben werden”. Es sei „bisschen erschreckend, wenn ich lese, es sei nichts passiert. Das ist eine glatte Lüge und das finde ich nicht in Ordnung.”

Schäfer: RB „gerüstet für drei Wettbewerbe”

Es sei logisch, dass Schäfer und sein Team immer bestrebt seien, den Kader noch zu verstärken. „Das ist meine, unsere Aufgabe. Wir haben noch ein paar Tage Zeit in dieser Transferperiode und wollen auch auf der Zugangsseite noch etwas machen und haben auf der Abgangsseite noch etwas zu tun.” Doch man habe gesehen, dass RB bereits jetzt „eine gute Basis geschaffen und einen guten Kern” habe. Aus Schäfers Sicht sei RB „gut gerüstet für drei Wettbewerbe, immer in dem Wissen: Wenn etwas machbar ist – sportlich und wirtschaftlich – werden wir die Mannschaft verstärken.” Auch auf Abgangsseite sei RB noch aktiv, um den Kader zu verschlanken.

RB Leipzig hat in Leihspieler Brajan Gruda bislang nur einen Spieler für die Offensive verpflichtet und fahndet noch nach Verstärkung im Sturmzentrum und/oder auf den Flügelpositionen sowie möglicherweise auf der Achter-Position. Christopher Nkunku gilt als Topkandidat für eine Leihe von der AC Milan nach Leipzig. Arthur Vermeeren und Castello Lukeba sowie Suleman Sani, Ayodele Thomas und auch Conrad Harder gelten noch als mögliche Abgangskandidaten, sollten entsprechende Angebote eingehen.

Die Wechsel der Wunschspieler Fisnik Asllani (Medizincheck), Diego Moreira und Said El Mala, die beide mehr als 50 Millionen Euro kosten sollten und sich für einen anderen Weg entschieden, waren aus verschiedenen Gründen geplatzt.