RB Leipzig

"Herr Nagelsmann" Samardzic über das Verhältnis zum Trainer bei RB Leipzig

Von (RBlive/msc) 24.11.2020, 09:00
Lazar Samardzic nach seinem ersten Spiel von Beginn an.
Lazar Samardzic nach seinem ersten Spiel von Beginn an. imago/RHR-Foto

Lazar Samardzic gehörte im Sommer zu den Überraschungstransfers bei RB Leipzig. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung erklärte er, wie er sich seitdem eingelebt hat.

Familie kommt öfter zu Besuch

Der gebürtige Berliner wohnte zunächst im Hotel in der Innenstadt und empfand die vergleichbar geringe Größe als angenehm. Alles ist etwas übersichtlicher", sagt Samardzic. So auch sein Umzug in die möblierte Vier-Zimmer-Wohnung, denn mehr außer ein paar Koffern brauchte er nicht. Die Nähe zur Heimat bringt es mit sich, dass er zumindest seine Familie häufig empfangen kann, wenn schon der enge Spielplan keine Fahrten nach Berlin zulässt. "Jetzt in der Länderspielpause konnte ich ein paar Tage hin, ansonsten kommt meine Familie aber auch mal her und besucht mich." Besonders bei seinen beiden jüngeren Brüdern "freue er sich über jede Gelegenheit, sie zu sehen.“

Samardzic will Stammspieler bei RB Leipzig werden

In der Kabine fühlt er sich ebenso wohl, auch wenn er jetzt nicht mehr derjenige ist, der die Tipps zur Eingewöhnung gibt. Sein Ziel ist es, Stammspieler zu werden. In den letzten beiden Spielen saß er auf der Bank, zuvor machte das Startelfdebut gegen Mönchengladbach Mut. "Am Spieltag selbst hat Herr Nagelsmann beim Frühstück gesagt: „Laki, heute pack ich dich rein!“ Da wusste ich jetzt nicht, ob er direkt die Startelf meint oder eine Einwechslung", erinnert sich der 18-Jährige.

Sein Trainer ist mit 33 Jahren noch immer der jüngste der Bundesliga, aber er bleibt bei der Anrede auf Distanz. "Auch wenn er sicher für den einen oder anderen Spaß zu haben und total locker im Umgang ist, sieze ich ihn nach wie vor. Er ist trotz seines jungen Alters immerhin 15 Jahre älter als ich", so Samardzic.