„Ich kenne Gomez, Schäfer, Klopp” Fabregas spricht über Flirt mit RB
Comos Trainer Cesc Fabregas hat vor dem Champions-League-Duell gegen RB in den höchsten vom Leipziger Konzept geschwärmt. Und er sprach auch über den Flirt im vergangenen Sommer, als er beinahe beim Red-Bull-Klub gelandet wäre.

Como – Während der Regen auf das Pressedach des kleinen, charmanten und angejahrten Stadions Giuseppe Sinigaglia in Como trommelte, sprach Weltmeister Cesc Fabregas über das Debüt seines Klubs in der Champions League gegen RB Leipzig (21 Uhr/DAZN).
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Und der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler schwärmte auch in den höchsten Tönen über RB Leipzig. Das klang so wohlwollend, dass da wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Nicht ausgeschlossen, dass Fabregas und RB eines Tages noch einmal zusammenkommen.
Fabregas über RB Leipzig: „Sie wählen ihre Trainer immer nach einem bestimmten Schema”
Cesc Fabregas über ...
... den Flirt mit RB Leipzig im vergangenen Jahr: „Leipzig ist ein fantastischer Klub, sie haben in den vergangenen Jahren eine Philosophie und eine Kultur aufgebaut. Ich werde nicht ins Detail gehen, aber ich kenne viele Leute in Leipzig. Ich kenne Mario Gomez, Marcel Schäfer und Jürgen Klopp gut, sie sind wirklich großartig in ihrem Job, sehr professionell und sehr gut vorbereitet. Sie stehen nicht umsonst dort, wo sie stehen.”
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... die Vorbildrolle von RB für Como: „Definitiv, was ich an Leipzig mag, ist die Kontinuität, die sie Jahr für Jahr haben. Sie haben eine klare Identität, sie wählen ihre Trainer immer nach einem bestimmten Schema. Es geht auch mal was schief, klar, es ist Fußall. Aber sie haben einen klaren Weg.”
„Ich bin eher ein spontaner Mensch, der sein Herzblut gibt”
... die Premiere in der Champions League: „Ich verstehe die Emotionen in der ganzen Stadt, im Verein, bei den Fans. Aber für uns wird das ein Spiel wie jedes anderes sein. Wir wollen den Anlass nutzen, um etwas zu lernen und etwas zu zeigen. Wir wollen mit den Besten messen. Ich gehe sehr zuversichtlich in das Spiel.”
... seine Art der Vorbereitung: „Ich bereite meine Reden nicht vor, bin eher ein spontaner Mensch, der sein ganzes Herzblut gibt. Manchmal ist es besser, weniger zu reden als zu viel. Ich bereite meine Spieler lieber auf das Spiel vor, damit sie am besten vorbereitet in das Spiel hineingehen. Die letzten Details der Aufstellung entscheide ich manchmal wenige Minuten vor der letzten Besprechung, weil das Niveau inzwischen so hoch ist.”
„Spieler dürfen keine Roboter sein”
... seine Spielidee: „Leipzig ist individuell sehr stark, sehr laufstark, sie haben großes Tempo. Aber wir haben unseren Spielstil, wir werden nicht weit kommen, wenn wir anfangen, unsere Idee zu verändern. Wichtig ist, dass die Spieler mit dieser unbedingten Mentalität auflaufen, dass sie in der Lage sind, das Spiel zu lesen und zu interpretieren, auf Situationen zu reagieren. Spieler dürfen keine Roboter sein, sonst kommt man in die Bredouille, wenn die Gegner etwas anderes machen.”
... RB-Trainer Martin Demichelis: „Ich kenne Martin, wir sind öfter aufeinandergetroffen, als er bei Manchester City und ich beim FC Chelsea spielte. Er ist jetzt ein großartiger Trainer, er hat das in Spanien und Argentinien gezeigt und sich diese Chance in Leipzig verdient. Das ist ein sehr gut vorbereitetes Team, das wird eine große Herausforderung für uns.”