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"Ich war verbittert" Wie der RB-Kapitän hilft, wenn die Bilderbuchkarriere stockt

David Raum ist Kapitän bei RB Leipzig und hat sich in dieser Rolle der Chemie im Team verschrieben. Er erklärt, warum er dafür besonders gute Antennen hat.

19.03.2026, 10:36
David Raum sprach über die Lehren aus einer schweren Phase.
David Raum sprach über die Lehren aus einer schweren Phase. (Foto: imago/HMB-Media)

Leipzig/mscDavid Raum ist bei RB Leipzig Kapitän und auch in der Nationalmannschaft ein wichtiger Bestandteil, insbesondere für das Klima im Team. Im Interview mit dem Stern erklärt er, warum er den Vergleich mit einem Kaugummi durch DFB-Trainer Julian Nagelsmann "als Riesenkompliment" auffasst.

Raum will "der Kleber sein"

Der Linksverteidiger will gerne "der Kleber sein, der das Team zusammenhält", sagt er über seine Rolle. Sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, gehört dazu. "Humor hilft, sich selbst und andere zu öffnen und dadurch Beziehungen aufzubauen", so Raum.

Er arbeite aktiv an der Teamatmosphäre, indem er etwa auf unzufriedenen Kollegen zugeht. "Viele Spieler hatten bis zu ihrem Wechsel zu uns eine Bilderbuchkarriere, alles lief perfekt. Und dann kommen sie hierher, müssen sich im Training mit superstarken Mitspielern messen und spielen nicht mehr jede Woche von Anfang an." Für genau solche Fälle habe er "gute Antennen". Veränderte Körpersprache, anderes Verhalten in der Gruppe: "Wenn ich solche Zeichen wahrnehme, suche ich das Gespräch", sagt der RB-Profi.

Raum: "Ich war verbittert"

Anhand seiner eigenen Laufbahn kann er dabei gut vermitteln, dass es sich auszahlt, die Ruhe zu bewahren. "Als junger Spieler saß ich bei Greuther Fürth zwei Jahre lang fast nur auf der Bank", so Raum. Er habe damals überlegt, ein Fernstudium zu beginnen und sich innerlich vom Profi-Fußball verabschiedet. "Ich war verbittert und nicht in der Lage, mich für meine Mitspieler zu freuen, weil ich nur um mich selbst kreiste", so Raum.

Herausgefunden habe er aus dem Loch durch Gespräche mit einem Sportpsychologen. Die Umschulung vom Flügelstürmer zum Linksverteidiger brachte den Durchbruch. "Plötzlich war ich, der kurz zuvor noch große Selbstzweifel gehabt hatte, ein begehrter Spieler." Nach einer starken Zeit in Fürth fand er den Weg über die TSG Hoffenheim zu RB. Auch hier hatte er noch eine schwere erste Spielzeit, bevor er sich etablieren konnte und zum Kapitän wurde.

Was kommt nach der Fußball-Karriere?

Mit diesem Werdegang will der 27-Jährige den heute jungen Spielern einimpfen, dass man an schweren Phasen wachsen kann. So prägt er auch den Ton in der Kabine, den er zu Beginn seiner Karriere als noch rauer empfand. "Ich will ein umsichtiger, sensibler und ansprechbarer Kapitän sein", sagt Raum.

Und, wenn es geht, noch zehn Jahre spielen. Was danach kommt? Einen Trainer-Job kann er sich momentan nicht vorstellen. "Es würde mich verrückt machen, an der Seitenlinie zu stehen und selbst keinen direkten Einfluss auf das Spiel nehmen zu können." Stattdessen denkt er eher an einen kompletten Abschied aus dem Fußball und einen Einstieg in die Musikbranche. Nach Siegen habe er bereits unter dem Pseudoynm DJ Roomer seine Sets gespielt. Vielleicht bekommen seine Fans künftig aber auch eigens produzierte House-Beats zu hören.

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