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  5. Im Trainingslager: RB-Sportchef Schäfer spricht über Wintertransfers und Topstar Diomande

"Aktuell kein Handlungsbedarf" RB-Sportchef spricht über Wintertransfers, Klopp und Shootingstar Diomande

Sportchef Marcel Schäfer hatte im Vorjahr während des Winters bei der Kaderplanung deutlich mehr mit Verpflichtungen zu tun. Das ist in diesem Jahr anders.

05.01.2026, 14:33
RB-Sportchef Marcel Schäfer beim Mediengspräch im Trainingslager in Portugal
RB-Sportchef Marcel Schäfer beim Mediengspräch im Trainingslager in Portugal Foto: RBlive/Henkel

Almancil/msc/hen – Während sich die Leipziger Fußballprofis auf dem portugiesischen Trainingsgrün für das Bundesligaspiel gegen den FC St. Pauli in Form bringen, spricht Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer über die Tage im sonnigen Almancil, die Kaderplanung und Senkrechtstarter Yan Diomande.

Schäfer schließt Wintertransfers weitgehend aus

RBlive: Was sind die Trainingsschwerpunkte in der kurzen Zeit?
Marcel Schäfer: Wir arbeiten an Inhalten, an taktischen Dingen. Einen großen Reiz für die Fitness und Athletik zu setzen, ist in der Kürze gar nicht möglich. Im Trainingslager kann man mehr arbeiten, hat mehr Regeneration, man isst gemeinsam. Die Wege trennen sich hier nicht, nachdem alle ihre Arbeit getan haben. Ich hab mich sehr gefreut, dass die Spieler, der Staff am Abend zusammen Karten spielen, ohne dass wir hier etwas initialisieren mussten.

Weiterlesen: Schäfer fordert Entscheidung von Xaver Schlager

Was gehört hier im Trainingslager zu ihrem Arbeitsalltag?
Die Transferperiode ist im Gegensatz zum letzten Winter, wo wir die Verletzung von Benni Henrichs kompensieren mussten, wo wir Xavi Simons verpflichtet haben, eher ruhig. Selbst bei den Abgängen haben wir mit Doudou frühzeitig jemanden abgegeben. Bei Kevin war es tragisch, wir haben es gemeinsam gut gelöst. Der ein oder andere ist nicht so zufrieden, aber wir wollen auch mit dem Kader in die zweite Saisonhälfte. 

"Im Moment haben wir keinen Handlungsbedarf"

Jürgen Klopp ist hier, mit Zsolt Löw, Mario Gomez und Peter Krawietz. Wie lange bleiben sie und wie sieht diese Zeit aus?
Wir sind ja ohnehin ständig im Austausch. Was die Kaderplanung angeht, geht der Blick Richtung Sommer. Da ist es nicht nötig, dass sie hier extra anreisen und wir hier einen Workshop machen. Aber der Teamgedanke steht über allem. Da ist es toll, wenn sie herkommen und Zeit verbringen.

Der Kader trägt mittlerweile Ihre Handschrift. Gibt es in einem Mannschaftsteil nach einem halben Jahr noch etwas zu tun, oder sind Sie weitgehend zufrieden?
Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft. Ob ich einen Spieler geholt habe, spielt gar keine Rolle. Es geht darum, dass man an einem Strang zieht, dass die Profile passen. Im Sommer schauen wir aufgrund auslaufender Verträge auf manchen Positionen genauer hin. Wir sind früh dran, fokussieren uns jetzt schon auf dem Sommer, im Moment habe ich keinen Handlungsbedarf. 

Auch der Vertrag von Péter Gulácsi läuft aus, er hätte als Familienvater auch Planungssicherheit. Wieviel Druck verspüren Sie im Sommer?
Druck ist bei mir generell ein Fremdwort. Es ist wie bei Xaver, dass wir da in guten Gesprächen sind. Wir haben zwei, drei Mal zusammengesessen. Auch hier geht es um die sportliche Entwicklung, welche Rolle ist ihm zugedacht und in welcher sieht er sich.

RB und Gulacsi in Gesprächen

Können Sie in beiden Fällen einen Winterwechsel ausschließen
Einen Winterwechsel kann ich ausschließen, da bin ich sehr sicher.

Wie ist die Haltung des Klubs gegenüber Péter Gulácsi?
Er ist ein sehr, sehr verdienter Spieler, der immer seine Leistung gebracht hat. Auch in den letzten sechs Monaten hat er einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir als Gruppe eine tolle Entwicklung genommen haben. Auf dem Platz, außerhalb des Platzes und auch tabellarisch. Wir haben kommuniziert, was wir tun wollen: Back to the roots, das hat man im Sommer gesehen. Wir wollen verjüngen, wir wollen auf ein gesundes Maß bei den Personalkosten. Das ziehen wir durch, aber nicht willkürlich, sondern anhand des Leistungsprinzips. Das Alter ist dabei unwesentlich. Auf der Torhüterposition gibt es irgendwann einen Generationenwechsel. Wann, wird sich zeigen.

Sie sind auf Kurs in Liga und Pokal. Was erwarten Sie von der Mannschaft?
Wir wollen das, was wir erreicht haben, verfeinern. Wir wollen uns verbessern, jeder Spieler muss an sich arbeiten. Wir wollen den Hunger, die Gier nach Erfolg ausbauen. Aber auch wo wir gut waren, in Frankfurt, in Augsburg, war ja nicht alles gut. Es gibt schon noch viele Dinge, die nicht ganz gelungen sind, wo wir Verbesserungspotenzial haben. Vor Weihnachten haben wir den ein oder anderen Rückschlag bekommen. Wir hatten aber auch einen Aderlass, den wir in der Form nicht kompensieren können.

Können Sie es nachvollziehen, wie groß der Trubel um Yan Diomande ist?
Ich freue mich über die Entwicklung von Yan, genau wie über die von Assan, von Romulo und vielen weiteren. Wenn man einen Spieler verpflichtet und sich Dinge mit ihm vornimmt, über die man ja mit vielen Personen spricht, ist es immer schön, wenn das so aufgeht. 

Das Gespräch wurde in einer Medienrunde aufgezeichnet.

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