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Kommentar zur WM-Nominierung Opfer des Nagelsmann-Systems

Ridle Baku und Assan Ouédraogo müssen bei der WM zuschauen. Hart insbesondere für Baku, der der beste deutsche Rechtsverteidiger dieser Bundesligasaison war und dennoch aussortiert wurde. Eine Einschätzung von Ullrich Kroemer.

Von Ullrich Kroemer 21.05.2026, 17:00
RBlive-Reporter Ullrich Kroemer.
RBlive-Reporter Ullrich Kroemer. (Foto: imago/RBlive)

LeipzigRidle Baku wird den Absageanruf von Julian Nagelsmann bitter enttäuscht zur Kenntnis genommen haben. Für den 28-Jährigen war es die letzte Chance, an einer WM teilzunehmen. Statt sich auf ein WM-Turnier vorzubereiten, fliegt Baku nun wohl mit RB auf Marketingreise nach Südafrika und kann für den Rest des Sommers Urlaub buchen. 

Lesen Sie hier: Nur ein Leipziger im WM-Aufgebot dabei

Dabei war Baku der beste und aktivste deutsche Rechtsverteidiger dieser Bundesligasaison. Kein anderer deutscher Spieler hat so viele Sprints und intensive Läufe angezogen wie Baku. In guten Spielen wie gegen Heidenheim und Union Berlin strahlte er Torgefahr aus; auch im DFB-Team traf er und steuerte einen Assist bei. In weniger guten blieb er offensiv allerdings zu blass. Es fehlte ein wenig Konstanz und Brillanz, um sich wirklich unverzichtbar für den Bundestrainer zu machen.

Hybridlösungen durch polyvalente Spieler

Doch Baku muss sich nicht viel vorwerfen, er ist vielmehr Opfer des Nagelsmann-Systems, der sich entschied, gar keinen klassischen Rechtsverteidiger zu berufen, sondern neben Joshua Kimmich – eigentlich Sechser – auf Hybridlösungen durch polyvalente Spieler zu bauen. Frankfurts Nathaniel Brown kann zur Not auch rechts verteidigen, Stuttgarts Jamie Leweling kann in einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette auch den Part des Schienenspielers übernehmen. Hart für Baku, da er gar keinem direkten Konkurrenten den Vortritt lassen muss, sondern Nagelsmann einfach einen Spieler auf der Defensivposition einspart, den er so in der Offensive mehr zur Verfügung hat.

Und auch Assan Ouédraogos WM-Traum ist geplatzt. Der 20-Jährige hat hingegen noch genügend Chancen, sich in den kommenden Jahren ins DFB-Team zu spielen. „Versprechen in die Zukunft” nannte Nagelsmann Spieler wie ihn und Said El Mala. Dennoch hätte ein unbekümmerter Youngster wie Ouédraogo dem Team als überraschendes Element gutgetan. Doch Nagelsmanns Entscheidung, stattdessen den wiedergenesenen Felix Nmecha zu nominieren, ist absolut nachvollziehbar, wenn dieser denn fit ist. Die Zeit von El Mala, Ouédraogo, Brajan Gruda, Tom Bischof & Co. wird nach der WM kommen.

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