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  5. RB Leipzig: Pokal-Gegner Magdeburg beendet Pleitenserie nach Pyro-Unterbrechung

RB-Gegner im Pokal Magdeburg beendet Pleitenserie nach langer Pyro-Unterbrechung

Der 1. FC Magdeburg beendet seine Niederlagenserie gegen Nürnberg. Und tankt Selbstvertrauen für das schwere DFB-Pokalspiel am Dienstag bei RB Leipzig.

Aktualisiert: 29.11.2025, 23:06
FCM-Fans mit Pyrotechnik.
FCM-Fans mit Pyrotechnik. (Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)

Magdeburg/dpa/fri - Der 1. FC Magdeburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga nach drei Niederlagen in Serie einen Schritt aus der Krise gemacht. Gegen den 1. FC Nürnberg gewannen die Elbestädter drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei RB Leipzig mit 3:0 (0:0).

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Mateusz Zukowski (73., 90.+6) und Maximilian Breunig (90.+10) trafen für den FCM zum dritten Heimsieg in dieser Saison. Nürnbergs Rafael Lubach musste mit Gelb-Rot vom Platz (76.). Magdeburg bleibt zwar Tabellenletzter, hält aber weiter die Nichtabstiegsränge im Blick. Nürnberg könnte am Sonntag aus der oberen Tabellenhälfte rutschen.

Nach Wiederanpfiff gab es Pyrotechnik

Aus Protest gegen die Pläne der Innenministerkonferenz ließen beide Ultragruppen in Magdeburg die Fankurven in den ersten zwölf Minuten leer, organisierten Support gab es erst ab der 30. Minute. Ähnlich ruhig ging es auf dem Platz zu: Magdeburg gab sich Mühe, kam aber nicht zu Abschlüssen, Nürnberg war meist bei Ecken gefährlich. Erst zum Ende der Halbzeit hatten die Gastgeber die besten Chancen, doch Philipp Hercher (41.) scheiterte ebenso an Torwart Jan Reichert wie Laurin Ulrich (42.), auch wenn Nürnberg dafür das Glück strapazieren musste.

Nach Wiederanpfiff gab es in beiden Fanblöcken Pyrotechnik, sodass Schiedsrichter Felix Bickel das Spiel für 13 Minuten unterbrach. Magdeburg war spielbestimmend, verlagerte die Partie fast völlig in die Gästehälfte. Es brauchte aber einen Standard zum Tor: Zukowski reagiert bei Baris Atiks Freistoß am besten und brachte den Ball artistisch im Tor unter (73.). Kurz darauf musste Nürnbergs Lubach mit Gelb-Rot vom Platz. Nürnberg wurde trotz Unterzahl im Rückstand präsenter, kam aber nicht zu Abschlüssen. Magdeburg blieb cool und erhöhte erst durch Zukowski auf 2:0 (90.+6), ehe der eingewechselte Breunig alles klarmachte.

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