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  5. Kommentar nach Gladbach-Ärger gegen RB: Technik urteilt nicht, sie ist präzise!

Kommentar Millimeter-Wut in Gladbach: Braucht der Fußball VAR und Abseitstechnologie?

Beim 0:0 zwischen RB und Gladbach ermittelte die eingesetzte Technik ein Millimeter-Abseits vor dem vermeintlichen 0:1. Gladbachs Trainer ärgerte sich darüber maßlos. War er im Recht mit seiner Kritik am VAR und seinen Hilfsmitteln? RBlive-Reporter Martin Henkel kommentiert.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 29.11.2025, 17:00
RBlive-Reporter Martin Henkel
RBlive-Reporter Martin Henkel Foto: RBlive

Leipzig –  Eugen Polanski fasste ein klares Urteil, Freitag in der Nacht nach dem 0:0 von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig, bei dem der Schiedsrichter zweimal mithilfe des VAR zwei Tore aberkannte. Beide Mal zu Lasten des Teams von Eugen Polanski.

Polanski: "Das killt den Sport!"

Der Gladbacher-Coach verstand vor allem beim ersten Treffer, dem von Franck Honorat die Welt nicht mehr. Der Franzose hatte vor dem Treffer mit der Fußspitze im Abseits gestanden. Der Abstand war so millimeterklein, dass er auf dem Standbild nicht erkennbar war. Polanskis wurde rot vor Zorn: "Das killt den Sport." 

Weiterlesen: Die Stimmen zum Leipziger 0:0 in Gladbach

Er mag damit Recht haben, doch weder bot der Gladbach-Trainer eine Lösung des Problems an, noch war klar, wen er eigentlich mit seinem harschen Urteil adressierte.

Weiterlesen: Die Stimmen zum Abseitsentscheid in Gladbach

Im Kern geht es darum, ob der Einsatz des Videoschiedsrichters dem Spiel guttut, oder nicht. Eingeführt wurde er, weil sich die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter auf dem Feld gehäuft hatten. Einer der Hauptgründe war die Schnelligkeit des modernen Fußballs. Vor dem VAR hatten die Unparteiischen keine Chance, ihre Entscheidungen zu überprüfen, sie mussten alles aus dem Moment heraus entscheiden.

Technik ist präzise, nicht moralisch

Mit der neuen Technik können sie sich irren und korrigieren. Alle Bundesligisten haben sich auf diese Vorzüge geeinigt und den Einsatz der Überprüfungstechnik abgesegnet. Technik aber unterscheidet nicht zwischen Zentimeter und Millimeter. Technik urteilt nicht, sie ist präzise.

Das kommt noch mehr zum Tragen, seit die halbautomatische Abseitstechnologie eingesetzt wird, die mithilfe von Spezialkameras und künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle den Abspielmoment ermittelt, aus dem sich die Abseitslinie ergibt. Man kann darüber streiten, ob man diese Technik will oder nicht.

Werner hat Recht

Man kann auch darüber debattieren, ob man den VAR will oder nicht. Aber man kann nicht sinnvoll darüber sprechen, ob ein Abseits nur zentimetergenau sein darf, oder millimetergenau. Eine ästhetische Entscheidung, dass das eine Abseits okay ist und das andere, weil so knapp, nicht, verbietet sich. 

RB-Coach Ole Werner war deshalb im Recht, als er nach Polanskis harschem Urteil meinte, dass die Abseitstechnologie für "alle gleich" sei. Noch treffender formulierte es Polanskis Kapitän Tim Kleindienst. Der Stürmer sagte: "Am Ende ist Abseits eine faktische Entscheidung. Da können wir nicht dran rütteln – egal, ob das ein Millimeter Abseits ist oder zwei Meter. Das ist dann so."

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