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  5. Mallorca-Boss zu Demichelis und RB: „Offensichtlich läuft da was“

"Da Läuft etwas" Nach "Verrat"-Vorwürfen: Mallorca-Boss bestätigt Demichelis-Gerüchte

Auf Mallorca wächst der Ärger über Martín Demichelis. Nach Berichten über einen möglichen Wechsel zu RB Leipzig spricht eine Lokalzeitung bereits von „Verrat“. Nun hat sich Klub-Boss Alfonso Díaz erstmals öffentlich geäußert.

16.06.2026, 13:24
Mallorca-Boss Alfonso Díaz: "Demichelis ist unser Trainer. Wer ihn haben will, muss bezahlen".
Mallorca-Boss Alfonso Díaz: "Demichelis ist unser Trainer. Wer ihn haben will, muss bezahlen". Foto: Imago/Alterphotos

Leipzig/hen - Während RB Leipzig weiter schweigt, werden die Signale aus Spanien immer deutlicher. Alfonso Díaz, Geschäftsführer des RCD Mallorca, hat die Gerüchte um einen Wechsel von Martín Demichelis zum Red-Bull-Klub erstmals öffentlich kommentiert – und dabei weder die Gespräche noch das Interesse dementiert.

"Verratsgefühle" bei RCD Mallorca

In der TV-Sendung "Jugam a Fora de Joc" erklärte Díaz: „Stand heute ist er Trainer von Mallorca.“ Gleichzeitig fügte der Klub-Boss hinzu: „Es ist offensichtlich, dass da etwas läuft.“

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Damit bestätigte Díaz indirekt, dass Demichelis tatsächlich Kandidat für die Nachfolge von Ole Werner ist. Zuletzt hatten Radio Marca Baleares und die Zeitung Ultima Hora" von einer Einigung zwischen Demichelis und RB Leipzig berichtet.

Klub will Ablöse für Demichelis

Besonders brisant ist die Entwicklung auf Mallorca wegen der zeitlichen Abfolge. Erst am 28. Mai verlängerte Demichelis seinen Vertrag bis 2028. Nur gut zwei Wochen später wird der Argentinier nun als möglicher Nachfolger von Ole Werner gehandelt.

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Auf der Balearen-Insel sorgt das für erheblichen Unmut. Ultima Hora berichtet sogar von Verratsgefühlen innerhalb des Vereins. Der Vorwurf: Während Sportchef Pablo Ortells bereits die Planungen für den direkten Wiederaufstieg vorantrieb und Mallorca langfristig mit Demichelis plante, sollen parallel Gespräche mit Leipzig gelaufen sein.

Díaz machte zugleich deutlich, dass der Klub seinen Trainer nicht kampflos ziehen lassen wird. „Wenn ihn ein anderer Klub haben will, muss er die Ausstiegsklausel bezahlen“, sagte der Geschäftsführer. Gerüchteweise soll diese bei drei Millionen Euro liegen.

Für RB wäre Demichelis kein unbekanntes Gesicht. Der frühere Bayern-Profi spielte von 2003 bis 2011 für den Rekordmeister und war dort in der Saison 2009/10 Teamkollege von Mario Gómez, heute Technischer Direktor des Red-Bull-Berater-Teams. Später arbeitete Demichelis zudem als Trainer der U19 und U23 des FC Bayern.