RB Leipzig

Manuel Baum setzt bei Schalke 04 auf Rudy und Fährmann

Von (dpa/RBlive) 02.10.2020, 14:36
Manuel Baum, neuer Trainer auf Schalke, hat sich schon früh einen Eindruck vom Kader verschafft.
Manuel Baum, neuer Trainer auf Schalke, hat sich schon früh einen Eindruck vom Kader verschafft. imago/Christoph Reichwein

Der FC Schalke 04, kommender Gegner von RB Leipzig, stellte vor dem Spiel einen neuen Trainer vor. Manuel Baum erklärte nach seinem Wechsel zurück vom DFB-Nachwuchs in die Bundesliga, was er in Gelsenkirchen vorhat.

Sein Vorgänger David Wagner wurde nach 18 sieglosen Spielen in Folge entlassen. "Um die derzeitige Lage wissen wir alle. Aber meine Herangehensweise ist folgende: Wir lassen die Vergangenheit hinter uns und schauen nach vorne", sagte Baum. Dabei gehe es ihm um kleine Erfolge. Er habe ohnehin viel beobachtet, sei auf Schalke nich uninformiert angetreten und habe sich schnell einen Eindruck machen können. Auch in Bezug auf Personalentscheidungen.

Ralf Fährmann bleibt auch unter dem neuen Trainer zunächst im Tor des FC Schalke 04. Angesichts einiger Spekulationen in den vergangenen Tagen stellte Baum am Freitag klar: "Ralf wird spielen gegen Leipzig." Zuletzt hatte der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga in Frederik Rönnow den Ersatzkeeper von Eintracht Frankfurt verpflichtet und den bisherigen Fährmann-Vertreter Markus Schubert an die Hessen abgegeben.

Änderungen plant Baum bei seiner Premiere als Schalke-Trainer am Samstag bei RB Leipzig (18.30 Uhr/Sky) dennoch. Der Nachfolger des beurlaubten David Wagner kündigte an, den ehemaligen Nationalspieler Sebastian Rudy, der zuletzt als Rechtsverteidiger aufgeboten worden war, wieder ins Mittelfeldzentrum ziehen zu wollen. "Da war er früher überragend", befand Baum, der auch ein Taktik-Kniff ankündigte: "Wir überlegen uns schon was, wollen es aber nicht auf den Präsentier-Teller legen."

Trotz der individuellen Klasse Leipzigs und des schwachen Schalker Saisonstarts mit zwei Niederlagen und 1:11-Toren kündigte Baum an, mutig agieren zu wollen. "Wir können nicht nur Tore verhindern. Dann wird man irgendwann passiv. In der Offensive haben wir auch Qualität, das hat man im Training gesehen", sagte der 41-Jährige.