RB Leipzig

Marcel Sabitzer führt RB Leipzig zum Sieg

23.10.2017, 12:34
Cooler Torschütze: Marcel Sabitzer
Cooler Torschütze: Marcel Sabitzer imago

Der Siegtreffer gegen den VfB Stuttgart war für Marcel Sabitzer der zweite Treffer in der Bundesliga binnen einer Woche. Schon am Wochenende zuvor hatte der Offensivmann zum wichtigen 1:1 getroffen.

Marcel Sabitzer mit Hingabe für RB Leipzig

Gegen den VfB Stuttgart war der Österreicher gar nicht für die Startelf von RB Leipzig vorgesehen. Bis sich Bruma beim Aufwärmen verletzte. Dadurch kam Marcel Sabitzer auf das Feld.

Und spielte sich dort zum Mann des Tages. Auch der Kicker (Print) sah ihn als Spieler des Spiels. „Traf zum 1:0, hatte ein weiteres Tor auf dem Fuß (81.) und arbeitete zudem mit Hingabe gegen den Ball: Marcel Sabitzer bewies erneut seinen Wert für RB“, begründete man die Wahl.

Marcel Sabitzer zum zweiten Mal in der Elf des Tages

Damit schaffte es Sabitzer auch zum zweiten Mal in Folge in die elf des Spieltags. Mit seiner Leistung in Dortmund hatte er für den Kicker auch schon zu den elf besten Akteuren des Tages gehört.

Mit zwei Nominierungen für die Spieltagself ist Sabitzer damit nun bester RB-Spieler. Jean-Kevin Augustin, Naby Keita, Yussuf Poulsen und Timo Werner kommen auf je eine Nominierung.

Echter Leader generiert bis Mittwoch

Zufrieden mit dem Auftreten des 23-Jährigen hatte sich auch Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel gezeigt. Ein „echter Leader“ sei er geworden. „Führungsspieler zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht große Sprüche klopfen, sondern auf dem Spielfeld voran geht. Das tut er im Moment auf eine beeindruckende Art und Weise. Ich habe schon letztes Jahr immer wieder gesagt, dass bei den anderen Spielern im Fokus etwas unter gegangen ist“, erklärte Ralph Hasenhüttl gestern.

Sabitzer hatte erst sehr kurzfristig erfahren, dass er gegen den VfB Stuttgart spielen würde. „Ich habe erst erfahren, dass ich spiele, als die Mannschaft schon in der Kabine war und sich die Kollegen umgezogen haben. Dann habe ich mich noch ein bisschen warm gemacht, dann schnell in die Kabine, Trikot an, Schienbeinschoner drauf und dann gings los. Ich hätte mich über eine Pause nicht beschwert, aber bis Mittwoch kann ich gut regenerieren“, erklärte Sabitzer nach der Partie.