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  5. Marco Rose über RB-Aus: "Ja, wir hatten Probleme" - Trainer blickt zurück

Ex-Trainer über Leipzig-zeit "Ja, wir hatten Probleme": So blickt Marco Rose auf sein RB-Aus

Marco Rose empfindet "Stolz und Dankbarkeit", Trainer bei RB Leipzig gewesen zu sein. Was seine schönsten Momente waren und was ihn ganz besonders bewegt hat.

08.07.2026, 09:51
Marco Rose trainierte RB Leipzig zwischen September 2022 und März 2025. Mit RB gewann er 2023 den DFB-Pokal.
Marco Rose trainierte RB Leipzig zwischen September 2022 und März 2025. Mit RB gewann er 2023 den DFB-Pokal. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig - Marco Rose hat in einem langen Interview mit der LVZ auf seine Zeit als Trainer bei RB Leipzig zurückgeblickt. Dabei fand der 49-Jährige sehr positive Worte.

Er fühle "Stolz und Dankbarkeit", in seiner Heimatstadt als Trainer gearbeitet zu haben und erinnert sich an "viele besondere Momente", die er mit RB erlebt hat.

Ex-RB-Trainer: Marco Rose im Interview: "Bin manchmal etwas drüber"

"Der Pokalsieg 2023 war für uns alle und auch für mich als Leipziger ein außergewöhnlicher Moment", hebt Rose heraus. Aber auch der Supercup-Sieg beim FC Bayern München im August 2023 (3:0 in der Allianz Arena) war für Rose sehr speziell und herausragend.

Marco Rose über RB-Aus: "Ja, wir hatten Probleme"

Ende März 2025 war Rose dann entlassen worden. "Ja, wir hatten Probleme, die ich mit meinem Trainerteam und der Mannschaft gerne gelöst hätte", sagt der Coach über die damalige Situation. Damals stand RB auf Rang sechs der Tabelle und hatte noch alle Chancen, sich für die Champions League zu qualifizieren.

Maßgeblich entscheidend für Roses Entlassung war Oliver Mintzlaff, der bei RB bekanntlich sehr viel Einfluss hat. Rose will "dieses Fass" im Nachgang nicht aufmachen, sagt aber: "Jeder soll sich ein Bild machen und sich seinen Teil denken."

Was Marco Rose besonders bewegte, waren die Reaktionen vieler Fans nach seiner Entlassung. Er bekam nach dem folgenden Heimspiel viele "Fotos von den Bannern der RB-Fans mit sehr persönlichen Botschaften geschickt". Das habe ihn noch einmal mehr mit den Menschen in Leipzig verbunden.

Inzwischen hat der Trainer einen neuen Job gefunden, er übernimmt den englischen Erstligisten AFC Bournemouth. Dass er sich dort auf dem Transfermarkt bei RB-Spielern bedient, ist eher unwahrscheinlich. Einen Castello Lukeba könne Bournemouth für die geforderten 70 Millionen Euro jedenfalls nicht kaufen, betont Rose: "Der Preis übersteigt unsere Möglichkeiten."