RB Leipzig

Marco Rose will gegen RB Leipzig „die Handbremse lösen“

Von (dpa/ RBlive/ mki) 29.08.2019, 12:58
Marco Rose will gegen RB Leipzig mehr Offensivgeist von seinem Team sehen.
Marco Rose will gegen RB Leipzig mehr Offensivgeist von seinem Team sehen. imago images / Jan Huebner

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose hat im Titelkampf der Fußball-Bundesliga nicht nur den FC Bayern München und Borussia Dortmund auf dem Zettel. „RB Leipzig und Bayer Leverkusen haben durchaus die Möglichkeit, ganz oben mit dabei zu sein“, sagte der Gladbacher Coach vor dem Duell mit Leipzig am Freitag (30.08.2019, 20.30 Uhr/DAZN) im Borussia-Park.

Vor allem der Club aus seiner Heimatstadt Leipzig sei mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann gut aufgestellt. „Das ist schon hervorragend, was da auf dem Platz steht“, sagte Rose am Freitag. Auch Ralf Rangnick erklärte zuletzt, dass er den RB-Kader qualitativ nicht weit von Dortmund und Bayern entfernt sieht.

Marco Rose will mehr Mut und Kreativität von seinem Team

Rose selbst konnte in der vergangenen Europa-League-Saison mit seinem ehemaligen Club RB Salzburg beide Spiele gegen Leipzig gewinnen. Das ist den Gladbachern in bislang sechs Bundesligaspielen gegen die Sachsen noch nicht gelungen. In den drei bisherigen Heimspielen gab es sogar drei Niederlagen. Zuletzt blieb Mönchengladbach in neun Heimspielen am Stück ohne Dreier.

Der Saisonstart verlief mit zwei Siegen und einem Unentschieden für Borussia Mönchengladbach gut. Fußballerisch war es allerdings noch holprig. „Ich wünsche mir von der Mannschaft, dass wir gegen Leipzig die Handbremse lösen. Die Jungs wollen unseren Plan umsetzen, denken aber viel nach. Darunter leidet manchmal der Mut und die Kreativität“, erklärt Rose dazu. Gegen RB Leipzig hofft der Borussia-Coach auf Lücken in der Defensive der offensivstarken Gäste. Verzichten muss der 42-Jährige am 3. Spieltag weiterhin auf Joans Hofmann, Tobias Strobl und Lars Stindl.

Stefan Lainer mit viel Respekt vor RB Leipzig

Die Partie gegen RB Leipzig wollen Teile der Borussia-Fans auch wieder nutzen, um gegen den Gast zu protestieren. Marco Rose kann damit aufgrund seiner eigenen Vergangenheit bei einem Red-Bull-Klub wenig anfangen. „Jeder darf gerne seine eigene Meinung haben. Aber ich hatte herausragende sechs Jahre bei einem ganz toll geführten Verein. Mit Leuten, die genau wie hier, mit viel Herzblut arbeiten“, erklärt er in BILD. Er könne aufgrund seiner Erfahrungen „wenig meckern“.

Aus Salzburg mitgebracht hat Marco Rose auch Außenverteidiger Stefan Lainer. Der hat letzte Saison mit den Österreichern zweimal in der Europa League gegen RB Leipzig gewinnen können. „Es wird ein geiles, intensives Spiel. Schwierig, aber sehr interessant“, freut sich Lainer auf das erneute Aufeinandertreffen. „Es wird ein Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Wir werden komplett gefordert sein, müssen an unser Limit gehen – aber wir freuen uns darauf.”

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