„Medizinische Bedenken” Toptransfer zu RB völlig überraschend geplatzt
Das kommt überraschend: Hoffenheims Fisnik Asllani wechselt nicht zu RB Leipzig. Weshalb der Deal nun doch nicht zustande kommt und was Hoffenheims Sport-Geschäftsführer dazu sagt.

Zuzenhausen/Saalfelden/Leipzig/dpa/sid/ukr – Für die Ankunft von Fisnik Asllani bei RB Leipzig war alles vorbereitet. Doch der sicher geglaubte Wechsel ist an diesem Freitagabend endgültig geplatzt. Wie sein Klub TSG Hoffenheim am Freitag bekannt gab, kommt der Transfer aufgrund „medizinischer Bedenken, die Leipzig angemeldet hatte”, nicht zustande. Der Angreifer hatte in Sinsheim erst vor einem Jahr bis 2029 verlängert, für den Wechsel wäre eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro fällig geworden.
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Asllani war seit Donnerstagfrüh im Red-Bull-eigenen Athletic Performance Center in Salzburg beim Medizincheck untersucht worden und fiel dabei nun völlig überraschend durch. Weshalb genau, ist nicht bekannt. Am Freitagvormittag hieß es am Rande des Trainingsplatzes im Camp in Saalfelden noch, dass sich die ursprünglich bereits für Donnerstagabend erwartete Ankunft des kosovarischen Nationalspielers wegen einiger Formalitäten lediglich verzögere. Doch nun kam die endgültige Absage. Damit ist auch die monatelange Arbeit von Sportchef Marcel Schäfer und seinem Team, um Asllani nach Leipzig zu lotsen, wertlos geworden, und RB muss eine Alternative finden.
TSG-Manager Schicker: „Alles andere als eine schlechte Nachricht”
Entgegen aller Wechselgerüchte bleibt Angreifer Fisnik Asllani nun bei der TSG Hoffenheim. „Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht”, sagte Hoffenheims Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker, der in einer Vereinsmitteilung der TSG die „bemerkenswerte Entwicklung” des 23-Jährigen hervorhob.
Asllani hatte in der vergangenen Saison in 35 Pflichtspielen 21 Scorer-Punkte gesammelt und großen Anteil daran, dass sich die TSG für die Europa League qualifizieren konnte. Die von RB angemeldeten medizinischen Bedenken teilt Hoffenheim offenbar nicht.
„Wir stehen zu unserem Spieler. Fisnik hat in der letzten Saison maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen, hat die Vorbereitung auf gewohnt hohem Niveau absolviert und trainiert ab kommender Woche wieder mit der Mannschaft”, sagte Schicker. Ins Trainingslager nach Österreich war Asllani wegen der Verhandlungen kürzlich nicht gereist.