RB Leipzig

Mehr als ein Bankplatz für RB-Talente bei Wehen Wiesbaden

19.06.2017, 17:58
Agyemang Diawusie und Sören Reddemann wollen bei Wehen Wiesbaden Profis werden.
Agyemang Diawusie und Sören Reddemann wollen bei Wehen Wiesbaden Profis werden. imago/Jan Huebner

Mit Sören Reddemann und Agyemang Diawusie haben gleich zwei Nachwuchsakteure RB Leipzig Richtung Wiesbaden verlassen. Das Wiesbadener Tagblatt berichtet über die Ambitionen der beiden.

RB-Talente wollen sich in Wiesbaden durchsetzen

Während Diawusie (19) für ein Jahr ausgeliehen wurde, ist Reddemann (21) fest verpflichtet worden. Bei RB Leipzig gab es durch die Auflösung der U23 keinen Platz mehr. Aber in Wiesbaden sind sie nicht nur als Lückenbüßer vorgesehen, um die Jugendquote zu halten.  Mit den Bundesligisten konnten beide bereits je eine Vorbereitung trainieren. Ihr neuer Trainer traut den beiden zu, sich durchzusetzen.

Auch wenn das kein Kinderspiel für die Jungprofis wird. „Sie bringen enorm viel Talent und Know-how mit. Wir waren nicht die Einzigen, die beide wollten. Aber beide wissen auch, dass der Sprung von der Regionalliga und U 19-Bundesliga in die Dritte Liga schwer ist“, so Wiesbaden-Coach Rüdiger Rehm.

Diawusie will über dritte Liga zurück zu RB Leipzig

Der 19-Jährige Stürmer sieht den Drittligisten Wehen Wiesbaden als vorübergehend, will sich hier für eine Rückkehr zu Ralph Hasenhüttl bewerben. „Natürlich will ich irgendwann für RB in der Bundesliga spielen. Der Weg ist aber noch weit, beim SVWW möchte ich mich intensiv weiterentwickeln.“ Dabei komme ihm entgegen, dass Rehm ähnlich spielen lasse, mit schnellen Stürmern in der Spitze.

Der gebürtige Leipziger Sören Reddemann hat sich bis 2019 an die Hessen gebunden. Derweil kämpft er noch mit ganz ungewohnten Problemen. „In Leipzig habe ich mitten in der Stadt gewohnt. Da war immer Bambule, du konntest kaum einschlafen. Jetzt habe ich eine schicke Wohnung in Taunusstein. Da ist es so ruhig, da musst du dir einen Wecker stellen, um aufzuwachen.“