RB Leipzig

Montagsspiel in Frankfurt: Ralph Hasenhüttl hätte lieber Sonntag gespielt

14.02.2018, 11:29
Ralph Hasenhüttl hätte vor dem Rückspiel gegen Neapel gern mehr Zeit auf dem Trainingsplatz gehabt.
Ralph Hasenhüttl hätte vor dem Rückspiel gegen Neapel gern mehr Zeit auf dem Trainingsplatz gehabt. imago/Picture Point LE

Das Montagsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig sorgt schon im Vorfeld für Aufregung.

Boykottaufrufe bei RB- und Eintracht-Fans

Eintracht-Fans wollen die Stimmung boykottieren, um gegen den Spieltermin zu protestieren. Fredi Bobic wünschte, dass die Fans sich das noch mal überlegen.

RB-Fans bleiben der Begegnung zu Teilen komplett fern. Dafür wird der Rest vom Verein zum kostenlosen Busfahren eingeladen.

Ralph Hasenhüttl bemängelt zu wenig Vorbereitungszeit für Neapel-Rückspiel

Ralph Hasenhüttl hätte auch gern lieber am Sonntag in Frankfurt gespielt. Das hat allerdings rein sportliche Gründe. „Für uns liegt das Spiel zwischen den beiden Partien gegen Neapel. Ich hätte lieber am Sonntag gespielt, um mehr Zeit vor dem Rückspiel zu haben“, erklärt er in Sportbild (Print).

Durch den Spieltermin am Montag bleibt RB Leipzig nach der Rückkehr vom Europa-League-Spiel in Neapel zwar mehr Zeit zur Regeneration, allerdings fehlt dadurch ein Tag in der Vorbereitung auf das Rückspiel in Leipzig (22.02.2018, 19.00 Uhr).

Ralph Hasenhüttl sieht keine besonderen Anreiseprobleme

Grundsätzliche Probleme mit dem Spieltermin hat Ralph Hasenhüttl im Gegensatz zu Teilen der regelmäßigen Auswärtsfahrer unter den RB-Fans nicht. „Das Argument der schwierigen Anreise für Auswärtsfans ist nicht anders, als wenn man Dienstag oder Mittwoch spielt“, verweist er auf Spieltermine in englischen Wochen.

Und auch sonst sieht Hasenhüttl „die Diskussion an sich nicht so dramatisch“. Allerdings werde „dadurch sicherlich ein Spieltag noch mehr verzerrt, man muss noch länger warten, bis die Tabelle feststeht.“