RB Leipzig

Naby Keita zu seiner Zukunft bei RB Leipzig: „Wir werden sehen“

09.06.2017, 16:44
Naby Keita weiß noch nicht, wie es im Sommer mit ihm weitergeht.
Naby Keita weiß noch nicht, wie es im Sommer mit ihm weitergeht. Imago

Statt im Urlaub ist Naby Keita aktuell mit der Nationalmannschaft Guineas unterwegs. Dort will er am morgigen Samstag im Spiel bei der Elfenbeinküste mit einem guten Resultat in die Qualifikation zum Afrika Cup starten.

Kein Treuebekenntnis von Naby Keita für RB Leipzig, aber Champions League als Plus

In einem Interview mit Jeune Afrique äußert er sich aber auch zu seinem Heimatverein RB Leipzig. Dabei verzichtet er wie vor ihm schon Emil Forsberg auf Treuebekenntnisse. Nach dem Länderspiel gegen die Elfenbeinküste werde er sich mit seinem Berater zusammensetzen und weitere Schritte besprechen. „Wir werden sehen“, meint er bezüglich seiner Zukunft in Leipzig.

Er wisse um das Interesse großer Vereine, aber er wisse auch, dass Ralf Rangnick keine Spieler abgeben, sondern den Kader für die neuen Aufgaben verstärken will. Naby Keita bekennt zudem, dass er die Bundesliga mag. Und fügt hinzu: „Mein Ziel ist es, Champions League zu spielen. Daran nimmt auch Leipzig teil..“

Ralph Hasenhüttl als wichtiger Faktor beim Ankommen in Leipzig

Bei seinem Schritt nach Leipzig habe ihm auch Trainer Ralph Hasenhüttl sehr geholfen. „Er lässt mir viele Freiheiten, auch wenn ich natürlich meine Rolle ausfüllen muss. Ich bin ein bisschen ein freies Teilchen im System.“ Der Trainer habe auch das Ankommen im Klub sehr einfach gemacht. „Er kannte mich perfekt. Deswegen habe ich mich schnell wohl gefühlt. Aber er kann auch hart sein.“

Mit seiner Saison bei RB Leipzig ist Naby Keita insgesamt zufrieden, auch wenn er noch besser hätte spielen können. „Niemand hat diese Leistungen von uns erwartet. Mit den Ergebnissen kam auch der Glauben an den Erfolg. In Deutschland dachten 80% der Menschen, dass wir am Ende einbrechen werden. Wir haben bis zum Ende durchgehalten, weil wir daran geglaubt haben. Die Champions League zu erreichen, war dabei eine große Motivation.“