Kehrt er zu RB zurück? Nach Abschied vom Profifußball: Kevin Kampl verrät seine Zukunftspläne
Vor dem 1:5 gegen den FC Bayern verabschiedet sich Kevin Kampl nicht nur von RB Leipzig, sondern auch vom Profifußball. Gleichzeitig verrät er, wie es mit ihm weitergeht. Führt der Weg zurück nach Leipzig?

Leipzig/dpa/hen – Kevin Kampl beendet seine Karriere als Profi-Fußballer. Der Mittelfeldspieler von Bundesligist RB Leipzig verkündete die Entscheidung im Rahmen seines Abschieds von den Sachsen beim 1:5 gegen den FC Bayern München am Samstagabend.
Abschied unter Tränen
"Für mich ist klar: Das war es für mich im Fußball generell. Ich werde nicht mehr weitermachen. Ich werde erstmal nach Hause zu meiner Familie gehen, das ist das Wichtigste", sagte der 35-Jährige bei Sky. Zuvor hatte er sich beim Spiel gegen die Bayern am gestrigen Samstag unter Tränen von den Fans verabschiedet. "Ich kann mir auch nicht mehr vorstellen, irgendwo anders nochmal anzufangen. Ich werde versuchen, im Fußball zu bleiben, irgendwas anderes zu machen."
Weiterlesen: So verabschiedete RB Kevin Kampl
Was seine unmittelbar nächsten Ziele sind, verriet er im Interview mit BILD: "Ich mache jetzt meine Trainerscheine, kann mir das sehr gut vorstellen", sagte er in dem Gespräch. Und weiter: "Ich habe mit Oliver Mintzlaff gesprochen. Es wäre eine schöne Geschichte, irgendwann wieder zurückzukommen. Ich glaube, für so einen jungen Verein wie RB sind Leute mit einer Bindung zur Stadt und zum Klub wichtig. Der Zusammenhalt auch mit den Fans ist etwas Besonderes. Deswegen bin ich am Ende auch so lange hier gewesen. Hier fühle ich mich heimisch. Deswegen möchte ich auch nirgendwo anders mehr hingehen."
Privater Schicksalsschlag
Nach einem privaten Schicksalsschlag hat Kampl seinen Vertrag mit Leipzig zum 31. Januar aufgelöst. Zuletzt hatte der slowenische Ex-Nationalspieler offen gelassen, ob er seine Laufbahn komplett beendet. Kampl bestritt 270 Partien in der Bundesliga für Leipzig, Leverkusen und Dortmund. Für Leipzig war er achteinhalb Jahre aktiv und absolvierte dabei 283 Pflichtspiele. Er gewann mit RB zweimal den DFB-Pokal.