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Schwächster Heimauftritt Nächster Patzer: Mainz tanzt RB aus

Der Abwärtstrend bei RB Leipzig setzt sich fort. Gegen den Tabellen-16. Mainz 05 enttäuschte der Champions-League-Aspirant in neuer Grundordnung spielerisch, schenkte eine Führung her und lässt die Konkurrenten davonziehen.

31.01.2026, 17:38
Silas trifft zur 2:1-Führung für Mainz.
Silas trifft zur 2:1-Führung für Mainz. (Foto: imago/Beautiful Sports)

Leipzig/sid/dpa/ukr – RB Leipzig ist gerade dabei, sich in eine Krise zu spielen. Nach dem 1:1 beim FC St. Pauli verloren die Leipziger daheim gegen den abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05 mit 1:2 (1:1). RB fehlten Plan und Spielidee, das Team kreierte im schwächsten Heimspiel der Saison viel zu wenig Torgefahr und agierte auch defensiv fahrig und fehleranfällig.

Lesen Sie hier: „Wir müssen endlich aufwachen” – Die Reaktionen nach der Pleite gegen Mainz

Mainz indes hat unter Trainer Urs Fischer zu neuer Stärke gefunden und setzte ein wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Der Aufwärtstrend unter Fischer hält somit weiter an. Mit drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen liegen die Mainzer zumindest kurzzeitig nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Seit Fischers Amtsantritt mussten die Mainzer erst eine Niederlage einstecken – zwölf Punkte aus sieben Ligaspielen sind das Ergebnis.

Vierte Pleite aus sieben Spielen

Die Sachsen hingegen kassierten die vierte Niederlage in den vergangenen sieben Spielen und verpassten es, ihre Position im Rennen um die Champions League zu festigen. Am Sonntag kann der VfB Stuttgart Leipzig sogar von Platz vier verdrängen.

Conrad Harder (40.) brachte die Leipziger zunächst per Kopf nach feiner Flanke von Antonio Nusa in Führung, Nadiem Amiri (40.+6) gelang per Foulelfmeter der Ausgleich. Der eingewechselte Winter-Neuzugang Silas (49.) drehte das Spiel nach einem schönen Sololauf.

Hollerbach verletzt sich schwer

Mainz erwischte den besseren Start in die Partie. RB verzettelte sich in der Anfangsphase zu häufig in den Offensivaktionen und brachte den Ball in den ersten 20 Minuten kaum gefährlich vor das gegnerische Tor. Früh folgte jedoch ein Rückschlag für die Gäste: Benedict Hollerbach, der kurz zuvor noch die erste gefährliche Offensivaktion hatte, verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Der Stürmer fasste sich ans rechte Bein und wurde mit einer Trage vom Feld gebracht.

Auch die nächste gute Gelegenheit gehörte Mainz. Phillip Tietz kam völlig unbedrängt zum Kopfball, setzte den Ball jedoch Zentimeter neben das Leipziger Tor. Dann jubelte Leipzig wenig später erstmals: Aus dem Nichts bediente Antonio Nusa Stürmer Harder, der per Kopf traf.

Raum verursacht wieder Foulelfmeter

Doch der Treffer wirkte bei den Sachsen nicht als Initialzündung. Im Gegenteil: Wie bereits beim Auswärtsspiel in St. Pauli verursachte Kapitän David Raum einen Foulelfmeter. Raum rutschte in Phillip Tietz hinein.

Schiedsrichter Daniel Schlager hatte sofort auf Elfmeter entschieden. Doch nach Ansicht der TV-Bilder war Schlagers Pfiff eine harte Entscheidung, da Tietz Raum zuerst traf. Doch der Referee entschied sich gegen ein Studium der Zeitlupe, Startelfrückkehrer Amiri traf souverän zum Ausgleich.

Silas tanzt durch die gesamte RB-Abwehr

Nach dem Wechsel blieb Mainz direkt am Drücker. Silas dribbelte sich einmal durch die Leipziger Abwehr und drehte das Spiel. Zu diesem Zeitpunkt war das durchaus nicht unverdient, zumal Leipzigs Verteidiger bei dem Tor überhaupt nicht gut aussahen. Für Leipzig war dies zunächst ein Wirkungstreffer, in der Folge gelang der Mannschaft zunächst kaum noch etwas.

Werner reagierte und brachte Benjamin Henrichs und Ezechiel Banzuzi. Leipzig fing sich, doch Romulo (62.) traf nach flacher Hereingabe von Yan Diomande nur den Pfosten. Harders (71.) Chance wurde in höchster Not noch zur Ecke geklärt. Auf der anderen Seite verhinderte Peter Gulacsi gegen Kaishu Sano (74.) die Vorentscheidung.

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