RB Leipzig

Portos Trainer Conceição: „Wir wollen die drei Punkte“

16.10.2017, 21:45
Portos Trainer Conceição.
Portos Trainer Conceição. Imago

Höfliche Komplimente von Portos Trainer Sérgio Conceição vor dem Spiel gegen RB Leipzig am Dienstagabend: Der Portugiese lobte die Qualitäten des Gegners und sagte am Montag frühen Abend auf einer Pressekonferenz in der Leipziger Arena: „Ich erwarte ein sehr starkes Kollektiv.“

„Auf den Sturm müssen wir vor allem aufpassen“

Immerhin ließ Conceição durchblicken, dass er keinen Spieler aus dem Sachsen-Kader herausragen sieht. Der 42-Jährige erklärte, er habe RB Leipzig sehr gut analysiert. „RB ist noch unerfahren in der Champions League, aber sie haben ihre Qualitäten in der Liga bewiesen, gerade am Samstag gegen Dortmund. Es wird sehr wichtig sein, das Offensivspiel zu unterbinden. Wir müssen speziell auf den Sturm aufpassen. Aber wir wissen, was wir machen müssen, um ihre Stärken einzugrenzen.“

Sérgio Conceição war früher selbst Profi, er spielte unter anderem für Lazio Rom und Inter Mailand. Zurzeit trainiert er den Tabellenführer der portugiesischen Liga und hat nach der Anfangsschlappe gegen Besiktas Istanbul das Auswärtsspiel in Monaco 3:0 gewonnen. Überkreuz gedacht mit dem 1:1 von RB Leipzig gegen die Monegassen, wer geht als Favorit in dieses Champions-League-Spiel? Keiner, meinte Conceição.

Die Arena: Schön, aber nicht so schön wie die in Porto

Auch dass RB siegen muss, um im Rennen um die K.o.-Runden-Plätze in der Gruppe zu bleiben, sei weder gut noch schlecht für Porto. Schließlich wollen die Portugiesen selbst gewinnen. „Wir wollen die drei Punkte.“

Für leichtgewichtig hält er die Leipziger trotz fehlender Erfahrung in internationalen Spielen aber nicht. Das Stadion sei zwar schön, aber nicht so schön wie das in Porto, sagte Conceição, er lächelte dabei. Wichtig aber sei Leipzigs Heimstärke in der Arena. „Wenn sie seit vergangener Saison von 20 Spielen erst drei daheim verloren haben und das in einer so starken Liga, dann sagt das viel über ihre Fähigkeiten aus.“