RB Leipzig

Ralph Hasenhüttl: „Bruma fügt sich immer besser ein“

16.10.2017, 19:01
Bruma und Ralph Hasenhüttl hatten Spaß auf der Pressekonferenz von RB Leipzig vor dem Spiel gegen FC Porto.
Bruma und Ralph Hasenhüttl hatten Spaß auf der Pressekonferenz von RB Leipzig vor dem Spiel gegen FC Porto. imago

Vor allem Kevin Kampl drückte bei RB Leipzig dem Spiel gegen Borussia Dortmund seinen Stempel auf. Aber auch Neuzugang Bruma wusste, Ralph Hasenhüttl endlich voll zu überzeugen.

Starkes Spiel gegen Borussia Dortmund

Wie im Training ging Bruma am Dortmunder Neuzugang Jeremy Toljan vorbei, tunnelte Keeper Roman Bürki und legte so für Yussuf Poulsen vor, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Deswegen lobte sein Trainer Ralph Hasenhüttl auch seinen Neuzugang von Galatasaray Istanbul ausführlich, der nun immer mehr Einsatzminuten erhielt.

Körperliche und taktische Entwicklung bei Bruma

Vor allem defensiv und körperlich habe der Portugiese einige Schritte nach vorn gemacht. „Er wird besser. Und wir haben vor allem gegen den Ball viel gearbeitet mit ihm. Seine Position gegen Dortmund war gut, nicht nur die von ihm, aber er fügt sich immer besser ein.“ Auch läuferisch und physisch werde Bruma immer ausdauernder. „Ich kann mich noch ans erste Pokalspiel gegen Dorfmerkingen erinnern, wo er noch Krämpfe hatte“, so Hasenhüttl. Das gehört nun der Vergangenheit an, gegen den BVB überzeugte er auch körperlich über 90 Minuten.

Bruma zahlt Hasenhüttl das Vertrauen zurück

Als zusätzlich unberechenbarer Faktor im Offensivspiel war er nach Leipzig gekommen und langsam stellt er seine Qualitäten zunehmend unter Beweis. „Dass er nach vorne für Gefahr sorgt und kaum zu halten ist, hat er wieder gezeigt“, so Hasenhüttl. Dabei sei es nicht unbedingt selbstverständlich, dass er mit seiner Spielweise auch in die robustere Bundesliga passe, so ein Reporter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Porto. „Ich hatte es eigentlich so nicht erwartet, aber bin froh, dass es so gekommen ist“, sah Bruma sich zunehmend besser integriert.

Eine Rückkehr nach Portugal, sei für ihn kein Thema. „Klar ist es mein Land, aber ich bin glücklich hier und möchte hier weiter Fußball spielen. Mal schauen, was dann die Zukunft bringt“, so Bruma. Das wichtigste sei, der Mannschaft zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.