Rangers-Verteidiger Balogun vor dem Finale

„Das ist halt nicht wie bei RB Leipzig”

Von ukr/dpa Aktualisiert: 18.05.2022, 17:06
Finaaaale! Leon Balogun und Trainer Giovanni van Bronckhorst.
Finaaaale! Leon Balogun und Trainer Giovanni van Bronckhorst. (imago/Shutterstock)

Der Ex-Mainzer Leon Balogun beschwor vor dem Europa-League-Finale an diesem Mittwochabend zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers die Wucht und Besessenheit beider Fanszenen. „Ich glaube, dass es schon immer eine einschüchternde Wirkung hat, wenn du Zehntausende um dich herum hast, die springen, die jubeln, die schreien, pfeifen und dich ausbuhen und uns im Umkehrschluss nach vorne peitschen ohne Ende, dann macht das etwas mit dir“, sagte der Verteidiger der Glasgow Rangers im Gespräch mit Sport1. „Wenn unser Matchplan dann auch aufgeht, hat das etwas von einer Urgewalt.”

Der Frankfurter Rundschau erklärte der 33-Jährige: „Auswärts sind unsere Fans auch nicht übel. Das Beste, was ich in meiner Karriere je erlebt habe. Aber ich weiß auch, dass die Frankfurter eine gewaltige Fanszene haben, die machen echt Alarm. Was die Fankultur angeht, treffen zwei unfassbar geile Vereine aufeinander.”

Leon Balogun: „Ich weiß, wie beliebt RB Leipzig in Deutschland ist ...”

Nach dem Halbfinal-Triumph gegen Rasenballsport bemühte Balogun dabei auch den Vergleich mit dem erst 13 Jahre alten Klub. „Das ist halt nicht wie RB Leipzig, sondern da steckt etwas dahinter. Ich weiß, wie beliebt die Leipziger in Deutschland sind, dementsprechend kann ich mir allein schon deshalb vorstellen, wie froh die Frankfurter über unseren Sieg waren”, sagte er bei Sport1.

Der 1,90-Meter-Mann wurde in Berlin geboren, kickte für Hannover, Bremen, Düsseldorf, Darmstadt und Mainz, bevor er 2020 zu den Glasgow Rangers wechselte.

„Wir wollen das Spiel für uns entscheiden – komme, was wolle. Ich denke auf jeden Fall, dass das für uns eine machbare Aufgabe ist”, sagte der 33-Jährige in einer Runde mit deutschen Medien. „Zwei starke und geile Vereine. Schade, dass die Kapazitäten so gering ausfallen”, sagte Balogun mit Verweis auf das Stadion in Sevilla, in das nur gut 40.000 Menschen passen. Beide Vereine hätten das Zehnfache von ihrem zugewiesenen Ticketkontingent von 10.000 Karten verkaufen können.