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RB-Arbeitssieg in GladbachJoker Werner trifft nach 161 torlosen Tagen

Von dpa/sid/ukr 23.09.2023, 17:34
Spitzer Winkel: Timo Werner trifft gegen Gladbach.
Spitzer Winkel: Timo Werner trifft gegen Gladbach. (Foto: Marius Becker/dpa)

Dank Timo Werner hat RB Leipzig bei der hitzigen Rückkehr von Max Eberl nach Mönchengladbach den fünften Sieg in Folge gefeiert. Beim 1:0 (0:0) gegen die Borussia erzielte der erst fünf Minuten zuvor eingewechselte Werner (75.) das Siegtor. Es war sein erster Treffer seit dem 15. April. Die Borussia bleibt unter dem neuen Trainer Gerardo Seoane weiter sieglos.

>>> Weiterlesen: Rose fordert: „Timo muss sich wehren

Erneute Beleidigungen gegen Rose und Eberl

Werner erlöste mit seinem ersten Tor in dieser Spielzeit die Elf von Trainer Marco Rose, der wie Eberl einst bei der Borussia unter Vertrag stand - beide wurden von Teilen der Fans erneut beleidigt.

Während RB durch den fünften Pflichtspiel-Sieg in Folge oben mitmischt, bleibt Gladbach im Keller. Erst zum fünften Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte steht die Borussia nach fünf Spieltagen ohne Sieg da, zuletzt hatte es das 2015 gegeben.

Gladbach bissig, RB tut sich schwer

Die Causa Eberl dürfe sein Team „nicht tangieren”, hatte Seoane vor dem Anstoß gefordert. So kam es dann auch: Während des gegen RB üblichen Trillerpfeifen-Konzerts in den ersten 19 Minuten wirkte die Borussia bissig und voll motiviert. Ein Kopfball von Neuzugang Maximilian Wöber knapp über das Tor (6.) war dann auch die erste gute Chance der Partie.

RB hatte zwar mit den Startelf-Debütanten Benjamin Sesko und Fabio Carvalho etwas mehr Ballbesitz. Doch Zielstrebigkeit, Struktur und Genauigkeit fehlten; Gladbach hielt jedoch mit großem Willen dagegen und kaufte RB in der ersten Hälfte in den körperlichen Duellen den Schneid ab. Den Gästen fehlte am Ende ihrer englischen Woche Tempo und Passgenauigkeit gegen die Fünferkette, die Gladbach bei Ballverlust in der Defensive bildete.

Erste RB-Chance nach 44 Minuten

Der schon nach 30 Minuten arg umgepflügte Rasen war der beste Beweis für das umkämpfte, intensive Spiel. Die erste Großchance ließ dann auch bis zur 44. Minute auf sich warten: Carvalho zwang Gladbachs Schlussmann Moritz Nicolas zu einer Glanzparade.

Nach der Pause erhöhte Leipzig das Tempo deutlich, das Spiel lief phasenweise fast nur noch in eine Richtung. Doch während Timo weiter auf der Bank schmorte, liefen die Angriffe jedoch ins Leere.

Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe scheiterte Rocco Reitz per Kopf (63.). Dann kam Werner, umkurvte Nicolas, der noch mit den Fingerspitzen am Ball war – und traf aus extrem spitzem Winkel erst an den Innenpfosten und dann zum erlösenden Treffer ins Tor.