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  5. RB-Aufstellung gegen die TSG Hoffenheim: Löws Kniff für die Startelf

Mögliche Startelf gegen Hoffenheim Löws Kniff: Mehr Aktivität, weniger Belastung

Zsolt Löw setzt in der Liga-Schlussphase auf einen klaren Kern an Spielern und will die Startelf nach dem Pokal-Aus in Stuttgart wenig verändern. Damit die Spieler die Belastung verkraften, machte er eine geniale Rechnung auf, wie er RB zu mehr Aktivität verhelfen und gleichzeitig Kräfte sparen will.

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 04.04.2025, 12:38
Die Spieler von RB Leipzig betreten das Spielfeld.
Die Spieler von RB Leipzig betreten das Spielfeld. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig – Vor seinem ersten Spiel als Cheftrainer von RB Leipzig beim VfB Stuttgart wollte Zsolt Löw verständlicherweise so wenig wie möglich verraten, um den Überraschungsmoment nach dem Trainerwechsel auszunutzen. Nun vor seiner Heimpremiere gegen seinen Ex-Klub TSG Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr, live in Stream, TV, Radio) war der Ungar allerdings sehr klar.

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„Große Freunde der Viererkette”

Der 45-Jährige betonte: „Wir sind große Freunde der Viererkette.” So habe das Team die Möglichkeit, einen Spieler permanent weiter vorn zu postieren, ohne dass dieser ständig zurücklaufen müsse, um die Lücken zu schließen. „Wir wollen Klarheit, eine klare Viererkette und eine große Anzahl an Spielern vorn haben, um Druck aufzubauen und zu pressen”, erklärte der Ungar. Die Dreierkette sei zwar modern, und man könne dieses Mittel auch gegnerabhängig mal wählen, „aber unsere grundsätzliche Idee ist es, Viererkette zu spielen.”

Aktiver werden, aber Kräfte sparen: Löws Idee für die Schlussphase

Große Veränderungen plane Löw nicht, sagte er ausdrücklich. „Die Mannschaft hat sich gut eingespielt, gute Leistungen gebracht”, begründete er. Er wolle höchstens dann wechseln, wenn aufgrund der medizinischen Daten Notwendigkeit bestehe. „Wir haben intensiv gespielt, aber die Gesamtkilometer und die gesamte Sprintanzahl waren nicht so hoch. Wir wollen intensive Spielphasen, aber vermeiden, dass die Spieler lange Kilometer laufen und viel sprinten müssen,” führte Löw aus. „Wir wollen einen kompakten Block stellen, in dem es kurze Wege gibt, da ist mehr Intensität und Aufmerksamkeit gefragt als das Läuferische.” So will Löw gleichzeitig mehr Aktivität ins Team bringen und es läuferisch am Ende einer langen Saison entlasten.

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Auswahl auf der Sechs, kaum Offensiv-Optionen

Im Abwehrverbund dürfte sich wenig bis nichts ändern. Youngster Kosta Nedeljkovic machte seine Sache gut und dürfte auch seine Bundesliga-Startelf-Premiere geben, sofern er keine muskulären Probleme nach der ungewohnt langen Belastung hat. Das Sechser-Duo Arthur Vermeeren und Nicolas Seiwald funktionierte gut und dürfte Bestand haben. Kevin Kampl ist nach überstandenem Magen-Darm-Virus ein Kandidat für eine Einwechslung. Lediglich Keeper Peter Gulacsi wird nach Magen-Darm-Virus und der abgesprochenen Ersatzrolle im Pokal ins Tor zurückkehren.

In der Offensive könnte Löw auf der rechten Zehnerposition den offensiveren Christoph Baumgartner für Ridle Baku bringen. Doch Baumgartner könnte auch für einen der Stürmer ins Spiel kommen.

Die mögliche Startelf von RB Leipzig bei der TSG Hoffenheim:

RB Leipzig: Gulacsi – Nedeljkovic (Geertruida), Orban, Bitshiabu (Lukeba), Raum – Vermeeren (Haidara), Seiwald – Baumgartner (Baku), Xavi Simons – Sesko, Openda.

Definitiv nicht dabei:  Antonio Nusa, Assan Ouédraogo (beide Aufbautraining), Xaver Schlager (Muskelverletzung), Benjamin Henrichs (Achillessehnenriss)
Zurück im Team: Kevin Kampl (nach Magen-Darm-Virus).