RB gegen Eintracht Frankfurt Demichelis überrascht mit Teenager: Reitz zurück im Kader
Martín Demichelis sorgt mit seiner Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt für eine Überraschung: Ein 19-Jähriger feiert sein Startelfdebüt in der Bundesliga. Zudem kehrt Rocco Reitz unerwartet in den Kader von RB Leipzig zurück.

Leipzig/hen – Überraschung in der Startelf von RB Leipzig: Trainer Martín Demichelis bietet gegen Eintracht Frankfurt erstmals Andrija Maksimović von Beginn an in der Bundesliga auf. Der 19 Jahre alte Serbe war bei seinen bisherigen zehn Ligaeinsätzen jeweils eingewechselt worden.
Reitz zurück auf der Bank
Für eine weitere Überraschung sorgt die Rückkehr von Rocco Reitz in den Kader. Der Mittelfeldspieler hatte sich Anfang September eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und steht nun wieder als Einwechselspieler zur Verfügung.
Nicht im Aufgebot ist dagegen Johan Bakayoko. Der Belgier hatte zuletzt wegen einer Trainingsblessur gefehlt. Ob dies auch der Grund für seine erneute Nichtberücksichtigung ist, blieb zunächst offen.
Demichelis setzt in der Offensive neben Maksimović auf Christopher Nkunku, Rômulo und Antonio Nusa. Auch Ridle Baku steht in der Anfangsformation. Im Tor beginnt Maarten Vandevoordt, Kapitän David Raum und Willi Orban gehören ebenfalls zur Startelf.
Demichelis: "Ich freue mich auf diesen Druck"
Vor der Begegnung hatte Demichelis die Erwartungen an sein Team deutlich formuliert: „Die Erwartungen der Fans sind klar und auch verständlich. Natürlich erwarten sie mehr – genauso wie ich und unsere Spieler selbst.“ Gegen Frankfurt werde seine Mannschaft „alles reinhauen und voll fokussiert sein“. Den Druck begrüßt der Argentinier ausdrücklich: „Ich freue mich auf diesen Druck, denn genau diesen Druck braucht man, um seine Ziele zu erreichen.“
Frankfurts Trainer Adi Hütter warnte unterdessen vor den Qualitäten der Leipziger Offensive. „Das Wichtigste ist, dass wir eng und kompakt beisammen sind“, erklärte der Österreicher. Vor allem dürfe seine Mannschaft die Räume nicht zu groß werden lassen, weder in der Breite noch in der Tiefe. Andernfalls seien die RB-Spieler „sehr, sehr unangenehm und sehr, sehr gefährlich“.
Huetter-Team vor allem am Anfang gefährlich
Die Eintracht selbst gehört allerdings zu den gefährlichsten Mannschaften in der Anfangsphase. An allen vier bisherigen Bundesliga-Spieltagen traf Frankfurt innerhalb der ersten zehn Minuten. Insgesamt erzielten die Hessen bereits fünf Treffer in der Anfangsviertelstunde – mehr als doppelt so viele wie jedes andere Team. Leipzig wartet in diesem Zeitraum dagegen noch auf sein erstes Tor.