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RB ist Krösus So viel TV-Geld bekommen die Ostklubs

RB Leipzig kassiert fast das Zehnfache von Energie Cottbus – warum gehen die Unterschiede bei den TV-Geldern so weit auseinander?

26.08.2026, 08:34
RB-Maskottchen Bulli an der Kamera: RB bekommt die größte Summe der Ostklubs. 
RB-Maskottchen Bulli an der Kamera: RB bekommt die größte Summe der Ostklubs.  (Foto: imago/Martin Stein)

Berlin/dpa – Von 7,5 bis zu fast 73 Millionen Euro: Bei der Verteilung der TV-Gelder in den Fußball-Bundesligen ergibt sich ein gewaltiges Gefälle bei den Ostklubs. Während RB Leipzig sich über Einnahmen von 72,8 Millionen Euro freuen darf, ist Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus mit 7,48 Millionen am anderen Ende der Nahrungskette.

Lesen Sie hier: Umsatz-Rangliste – Weshalb RB seit Jahren fehlt

Die Klubs erhalten vor dem Saisonstart von der Zentrale der Fußball-Bundesliga in Frankfurt die Übersicht der sogenannten Auskehrungen, die der dpa vorliegen. Zwischen den beiden Bundesligen ist die Spanne groß. So bekommt der 1. FC Union Berlin 59,6 Millionen Euro, der abgestürzte Berliner Rivale Hertha BSC muss sich mit 16,8 Millionen Euro begnügen. Für den 1. FC Magdeburg (9,8 Mio.) und Dynamo Dresden (8,8 Mio.) gibt es wie für Cottbus nur einstellige Millionensummen.

Bayer Leverkusen vor RB Leipzig

Bayern München führt die TV-Geld-Tabelle vor Borussia Dortmund (83,7 Millionen) und Bayer Leverkusen (81,3 Millionen) an. Dass Bayer trotz Platz sechs in der Bundesliga-Tabelle 2025/26 im TV-Ranking auf dem dritten Platz liegt, hängt mit den Erfolgen der vorherigen Jahre zusammen. RB Leipzig liegt noch hinter Eintracht Frankfurt auf Rang sechs. 

Das gesamte TV-Gelder-Ranking sehen Sie hier

In den komplizierten Verteilungsschlüssel fließen zu 43 Prozent die Leistungen vorheriger Spielzeiten ein. 50 Prozent der TV-Erlöse werden an die Clubs gleichmäßig ausgezahlt. Diese Verteilung der Erlöse aus der Zentralvermarktung gilt bis 2028/29.

Das Verhältnis von 1. zu 2. Bundesliga beträgt 80 zu 20 Prozent. Erstliga-Absteiger VfL Wolfsburg kommt als Zweitligist immerhin noch auf rund 24,137 Millionen Euro. Schlusslicht ist Aufsteiger Energie Cottbus.

Komplizierter Verteilungsschlüssel

Die Summen ergeben sich zum Teil aus der jüngeren Vergangenheit. In den komplizierten Verteilungsschlüssel fließen zu 43 Prozent die Leistungen vorheriger Spielzeiten ein. 50 Prozent der TV-Erlöse werden an die Klubs gleichmäßig ausgezahlt. Diese Verteilung der Erlöse aus der Zentralvermarktung gilt bis 2028/29.

Der Großteil des verteilten Geldes stammt aus den nationalen Medien-Einnahmen von insgesamt 1,121 Milliarden Euro pro Saison. Ab dieser Saison werden davon 50 Millionen Euro für zentrale Investitionen der Fußball-Bundesliga abgezogen.