"Timo geht bald wieder ab wie ein Pfeil"

Laimer glaubt an starkes Werner-Comeback

Konrad Laimer steht vor seinem Comeback bei RB Leipzig. In einem Interview sprach er über seine Leidenszeit - und die von Kumpel Timo Werner.

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 25.11.2022, 09:00
Echte Kumpels: Konrad Laimer und Timo Werner (l.).
Echte Kumpels: Konrad Laimer und Timo Werner (l.). IMAGO / Christian Schroedter

Seit knapp zwei Wochen steht Konrad Laimer nach seinem Syndesmoseband-Riss wieder im Teamtraining bei RB Leipzig. Er darf nach knapp zweieinhalb Monaten Pause auf einen Einsatz im Testspiel gegen den polnischen Erstligisten Radomiak Radom am Freitag (14 Uhr) am Cottaweg hoffen. "Die Verletzung ist abgehakt. Ich freue mich auf Freitag – endlich wieder Wettkampf", sagte Laimer im Interview mit der Leipziger Volkszeitung.

Darin berichtete der 25-Jährige auch, wie er seinem Kumpel Timo Werner nach dessen eigener Syndesmosebandverletzung unterstützt hat. "Timo war noch nie schwerer verletzt, musste noch nie operiert werden, hatte großen Respekt vor der Operation. Wir haben viel darüber gesprochen, und ich konnte ihm sagen, wie der Ablauf ist, ihm den Respekt vor dem Eingriff etwas nehmen."

Die Tipps waren wertvoll für Werner, der in Leipzig gerade sein Rehaprogramm absolviert und auf ein Comeback für den 20. Januar gegen den FC Bayern München hinarbeitet.

Laimer lobt Ex-RB-Coach Rangnick

Die ersten beiden Wochen nach der OP seien besonders schmerzhaft und unkomfortabel gewesen, so Laimer. "Mit Krücken und Spezialschuh hat man schon Probleme, sich ein Glas Wasser aus der Küche zu holen. Aber danach wird es schnell besser, sieht man Licht am Ende des Tunnels." Laimers positives Fazit: Klosti (Lukas Klostermann; Red.) ist nach Syndesmose-Riss zurück, ich kann wieder kicken und Timo geht bald auch wieder ab wie ein Pfeil."

Auch über den neuen österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick äußerte sich Laimer, der sich nicht für die Fußball-WM in Katar qualifiziert hat. "Herangehensweise und das Selbstverständnis haben sich fundamental geändert. Wir machen uns nicht kleiner als wir sind, sind selbstbewusst, wollen jedes Spiel gewinnen und unbedingt zur EM nach Deutschland", berichtet Laimer. "Der Kader gibt das her, fast alle Spieler sind in Topligen unterwegs. Ralf Rangnick ist der Richtige für uns."