RB noch ungeschlagen unter Jablonski

Fifa-Schiedsrichter pfeift RB gegen Hansa Rostock

Von Thomas Fritz 19.01.2022, 16:01 • Aktualisiert: 19.01.2022, 16:10
Eine Szene aus dem Jahr 2018: Naby Keita (Mitte) jubelt mit Konrad Laimer über ein Tor, rechts daneben: Schiedsrichter Sven Jablonski.
Eine Szene aus dem Jahr 2018: Naby Keita (Mitte) jubelt mit Konrad Laimer über ein Tor, rechts daneben: Schiedsrichter Sven Jablonski. IMAGO / Picture Point LE

Ein Bankkaufmann aus Bremen pfeift am Mittwoch das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock in der Red Bull Arena (18.30 Uhr/Sky). Sein Name: Sven Jablonski. Der 31-Jährige ist ein relativ unerfahrener Schiedsrichter, gerade 55 Bundesliga-Einsätz stehen in seinem Portfolio. Dazu kommen 50 in der zweiten, 66 in der dritten Liga und 15 im DFB-Pokal.

Bei elf Partien von RB Leipzig stand Jablosnki bislang auf dem Rasen - und die Bilanz der Sachsen ist fast makellos: acht Siege und drei Unentschieden. Ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass der frisch ernannte Fifa-Schiedsrichter (seit 2022) fast nie die RB-Topspiele leiten durfte. Die wohl denkwürdigste Begegnung war das 6:2 der Leipziger gegen Hertha BSC Berlin in der Saison 2017/18, als sich Timo Werner, Dayot Upamecano, Jean-Kevin Augustin (2), Bruma und Ademola Lookman in die Torschützenliste eintrugen.

Gute Bewertung für den Schiedsrichter beim letzten Spiel von RB Leipzig

Jablonskis letztes RB-Spiel fand im Februar 2021 statt. Nach dem 3:0 gegen Hertha BSC urteilte der Kicker: "Mit ganz wenigen kleineren Fehlern in der Zweikampfbewertung. Ansonsten Herr der Lage, souveräner Auftritt." Der Lohn: Note 2,0.

Im Spiel zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock steht dem Schiedsrichter das Duo Norbert Grudzinski und Thomas Gorniak als Assistenten zur Seite. Als vierter Offizieller ist Alexander Sather eingeteilt. Als Video-Assistenten fungieren Benjamin Cortus und Mike Pickel.