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  5. RB Leipzig: Das ist dran am Wolfsburg-Gerücht um Marcel Schäfer

Keine Freigabe? Das ist dran am Wolfsburg-Gerücht um Marcel Schäfer

Marcel Schäfer wird hartnäckig als Wunschkandidat beim VfL Wolfsburg gehandelt. Hat sich der Zweitligist im Regal vergriffen oder ist an dem Gerücht tatsächlich etwas dran?

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 27.05.2026, 15:59
Rückholaktion des VFL Wolfsburg? Für Marcel Schäfer ist das aktuell kein Thema.
Rückholaktion des VFL Wolfsburg? Für Marcel Schäfer ist das aktuell kein Thema. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Leipzig – Der VfL Wolfsburg ist am Montag in die 2. Liga abgestiegen und steht gerade vor einem Scherbenhaufen. Da braucht es einen starken Chef, der nach Wunsch der VW-Bosse Marcel Schäfer sein sollte. Sowohl Kicker als auch Deutsche Presseagentur (dpa) werden nicht müde, den Geschäftsführer Sport von RB Leipzig als Wunschkandidaten zu spielen.

Zweitliga-Umbruch statt Champions-League-Kader?

„Der große Wunsch des VW-dominierten Aufsichtsrats wird sich voraussichtlich nicht erfüllen: Der langjährige Wolfsburger Marcel Schäfer soll nach übereinstimmenden Medienberichten keine Freigabe von RB Leipzig erhalten”, heißt es in einer aktuellen dpa-Meldung vom Mittwoch.

Auch der Kicker schreibt: „Bei RB gibt es aktuell keinerlei Bereitschaft, den erfolgreichen Geschäftsführer ziehen zu lassen. Dass es der VfL trotzdem noch mal versuchen wird, ist anzunehmen.”

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Keine Freigabe? Keinerlei Bereitschaft, den erfolgreichen Geschäftsführer ziehen zu lassen? Das würde implizieren, dass Schäfer selbst eigentlich Lust auf den Job hätte und viel lieber einen Zweitligakader zusammenstellen würde, als ein Aufgebot für die Champions League zu planen. 

Keine Anfrage von Wolfsburg, kein Interesse von Schäfer

Doch nach RBlive-Informationen gab es weder eine Anfrage von Wolfsburg, die RB hätte ablehnen können, noch hat Schäfer Interesse, seine erfolgreiche Umbruchsarbeit bei RB im Moment des Erfolgs und der Rückkehr in die „Königsklasse” nach zwei Jahren wieder zu beenden. Das war so, als die ersten Gerüchte im März aufkamen, und hat sich seither auch nicht verändert.

Warum sollte er auch? Der Geschäftsführer Sport besitzt noch Vertrag bis 2028. Nach zwei schweren Jahren kann er nun erstmals die Früchte seiner Arbeit ernten und weiter mit vielen finanziellen Möglichkeiten an einem Kader für die Champions League bauen. 

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Einziges Argument könnte die beschränkte Entscheidungsgewalt sein, die Schäfer bei RB hat. In Leipzig wird nur bedingt entschieden, welche großen Deals getätigt werden und welche nicht. Schäfer ist bei RB eingebettet im Gesamtkonstrukt Red Bull weniger Entscheider und Visionär, sondern eher Macher, der die von der Red-Bull-Konzernleitung abgesegnete Transferstrategie umsetzt.

Und dennoch wirkt Schäfer keineswegs unzufrieden bei Rasenballsport und kann sein Profil in der Champions League weiter schärfen. Eine Rückkehr zum VfL Wolfsburg steht für Schäfer jedenfalls der hartnäckigen Berichterstattung aus Niedersachsen zum Trotz nicht auf der Agenda. 

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