Reaktionen nach der Klatsche „Ein Nackenschlag zu viel”
RB Leipzig pennte drei Mal bei Standards – zu viel, um sich gegen den Europa-League-Finalisten SC Freiburg zu wehren. Die ersten Stimmen nach dem Spiel.

Leipzig/Freiburg/ukr – Das sind die ersten Reaktionen der Protagonisten nach dem 1:4 (1:2) von RB Leipzig beim SC Freiburg:
Ole Werner (Trainer RB Leipzig): „Wir waren heute nicht konsequent genug. Wir hätten das Spiel insgesamt nicht verlieren müssen, schon gar nicht so deutlich. Wir pennen bei drei Standardsituationen, hatten nicht die Konsequenz gezeigt, die uns die Saison über ausgezeichnet hat. Die ganze Saison über haben wir unsere Mission erfüllt, das hätten wir gern heute nochmal mit einem Dreier gemeinsam mit unseren Fans gefeiert.”
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg): „Großes Kompliment, dass sie diesen Spagat hinbekommen hat, bei all dem, was noch aussteht, sich auf diese Aufgabe zu fokussieren. Es ist das Gesicht dieser Mannschaft, dass sie den Drang hat, besser zu werden. Genau diese Einstellung möchte ich sehen. Das Spiel heute war ein Spiegelbild dessen, was über das Jahr hinweg passiert ist.”
„Die Standards verpennt”
Assan Ouédraogo (Torschütze RB Leipzig): „In erster Linie lag es an den Standards, da waren wir heute nicht ganz auf der Höhe. Im Allgemeinen machen wir gar kein so schlechtes Spiel, aber die Standards haben wir verpennt. Wir haben es auch nach dem 3:1 weiter probiert. Aber das ist heute sehr enttäuschend, wir wollten heute drei Punkte holen. Aber trotzdem können wir stolz auf die Saison sein.”
Willi Orban (Abwehrchef RB): „Gerade nach dem Anschlusstreffer von Assan waren wir gut drin im Spiel, haben uns in der Halbzeit viel vorgenommen, dann kriegen wir direkt das dritte Standardtor, das war ein Nackenschlag zu viel heute. Im Hinspiel haben wir das Spiel mit zwei Standardtoren entschieden, heute hat es Freiburg mit Standards sehr gut gemacht. Unterm Strich haben sie verdient gewonnen.”
„Total aufwühlend für mich”
Matthias Ginter (Abwehrspieler RB): „Der Fokus liegt auf dem Finale am Mittwoch, aber klar, das nehmen wir gern mit heute. Es war in erster Linie wichtig, im Rhythmus zu bleiben, natürlich hilft auch so ein Erfolg fürs Selbstvertrauen.”
Nicolas Höfler (Spieler SC Freiburg): „Das war total aufwühlend für mich, ein harter Schritt, dass die Karriere jetzt zu Ende geht. Aber ich habe versucht, den Tag heute zu genießen, weil es hier zu Hause das letzte Mal war. Ich habe mich hier so schnell so wohl und heimisch gefühlt, konnte mich mit dem Klub und den Werten identifizieren. Ich habe es geliebt, im Dreisam-Stadion, aber auch hier im Stadion aufzulaufen.”