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„Den Kopf freibekommen” Nkunku spricht erstmals seit seiner Rückkehr zu RB

Christopher Nkunku kennt Como bereits. Mit Milan gewann der RB-Stürmer im charmanten Stadion am Comer See mit 3:1 und erzielte ein Tor. Vor dem Duell zwischen Como und RBL äußerte sich Nkunku über seine Rückkehr und den unerwarteten Abgang bei der AC Milan.

10.09.2026, 07:00
„Ich habe das nicht kommen sehen”: Christopher Nkunku.
„Ich habe das nicht kommen sehen”: Christopher Nkunku. (Foto: imago/Picture Point LE)

Como/dpa/ukrChristopher Nkunku sieht seine Rückkehr zu RB Leipzig auch als Neustart für seine Karriere. „Die vergangenen drei Jahre waren nicht wie erwartet. Ich will wieder Fußball spielen, um den Kopf freizubekommen”, sagte der 28-Jährige vor dem Champions-League-Spiel bei Como 1907.

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Leipzig hatte den Franzosen, der bereits von 2019 bis 2023 bei den Sachsen spielte, von der AC Mailand für eine Saison ausgeliehen. Bei den Italienern war er vom neuen Trainer Ruben Amorim aussortiert worden und durfte nicht mit der Mannschaft trainieren.

Nkunku: „Das Gefühl, ich musste zurück”

„Manchmal muss man eine Entscheidung respektieren, obwohl man sie nicht versteht. Das passierte so plötzlich, ich habe das nicht kommen sehen”, sagte Nkunku. Man könne nun sagen, dass dies nun sein Leipzig-Jahr sei.

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Der 18-malige Nationalspieler hatte mehrere Optionen, hätte auch in die englische Premier League wechseln können. „Doch als die Anfrage aus Leipzig kam, hatte ich das Gefühl, ich musste zurück”, berichtete Nkunku. Beim 1:3 in Bremen stand der Offensivspieler erstmals in der Startelf, dasselbe dürfte morgen in Como der Fall sein.

Passt das System zu Nkunku?

Nkunku hatte Leipzig vor drei Jahren für 60 Millionen Euro zum FC Chelsea verlassen. Der damalige Torschützenkönig verletzte sich jedoch im letzten Spiel der Vorbereitung schwer und kam in London nicht wieder an sein altes Leistungsniveau heran. Leipzig lieh den Publikumsliebling nun für drei Millionen Euro für ein Jahr von Milan und kann Nkunku dann für 28 Millionen Euro fest verpflichten.

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Die Frage ist, ob er wieder an das alte Leipzig-Niveau herankommt. Für die Sachsen hatte Nkunku in 174 Pflichtspielen 70 Tore und 57 Vorlagen geliefert. Seine stärkste Phase hatte er allerdings in einer Grundordnung mit zwei Stürmern. Das System von Trainer Martin Demichelis sieht allerdings nur eine richtige Spitze vor.