Die Stimmen zum 0:5 gegen liverpoolRB-Trainer Tedesco: "Ich hätte gern drauf verzichtet"

Von RBlive/hen, ukr Aktualisiert: 22.07.2022, 10:07
RB-Trainer Domenico Tedesco beim Test gegen Liverpool und dessen Coach Jürgen Klopp
RB-Trainer Domenico Tedesco beim Test gegen Liverpool und dessen Coach Jürgen Klopp (imago/picture point le)

0:5 hat RB Leipzig seinen letzten Test vor dem Start der neuen Pflichtspielsaison gegn den FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp verloren. Eine herbe Niederlage eine Woche vor dem Supercup gegen den deutschen Meister FC Bayern München. Entsprechend fielen die Reaktionen beim Pokalsieger aus.

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig): "Man braucht nicht über die Stärke von Liverpool zu sprechen, das wussten wir auch im Vorfeld. Im Grunde genommen haben wir vier Eigentore geschossen, das ist ärgerlich. Man hat gesehen, wie Liverpool spielt: extrem routiniert, sie spielen unter Druck, wenn man sie hoch presst, zwei, drei Berührungen und dann wird weit geschlagen. Das hat was mit Reife zu tun und mit Cleverness. Die zweiten Bälle holen sie sich und dann wird im vorderen Drittel Fußball gespielt. Wir dagegen haben uns viel zu oft in die Bredouille gebracht. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir können lernen aus dem 0:5, vielleicht ist es ein Augenöffner. Trotzdem hätte ich gern drauf verzichtet.”

Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): Wollte sich trotz Nachfrage nicht äußern.

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Wir wurden bestraft, für jeden einzelnen Fehler. Schon in der ersten Hälfte war das nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten von hinten herausspielen, das hat nicht immer gut geklappt. In der zweiten Hälfte hatten wir dann wieder zu viele Ballverluste. Das müssen wir bis nächsten Samstag korrigieren. Wir waren mit unserem Aufbauspiel und unserem Ballbesitz-Fußball schon viel weiter. Zu dieser Sicherheit müssen wir wieder kommen.”

Willi Orban (Abwehrchef RB Leipzig): „Das Ergebnis war sehr deutlich, wir hätten nicht so hoch verlieren müssen. In der ersten Hälfte muss Christo das 1:1 machen, da haben wir Effektivität vermissen lassen. Ansonsten waren wir in Teilen des Spiels zu naiv, wir haben viele ganz, ganz einfache Fehler gemacht, die auf dem Niveau bestraft werden. Gerade im Mittelfeld vor der Abwehr hatten wir zu viele Ballverluste. Die Niederlage fühlt sich nicht schön an – gerade zu Hause – aber ich hoffe, dass wir daraus lernen. Gegen Bayern wird es ein ähnliches Spiel.”