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Unterschiedsspieler gegen Real im FokusOlmos kuriose Premiere unter Rose

Seitdem Marco Rose Trainer von RB Leipzig ist, stand Dani Olmo noch nie in einem Champions-League-Spiel in der Startelf. Das ändert sich am Dienstag gegen Real Madrid. Rose erhofft sich viel von seinem Star.

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 12.02.2024, 21:13
Endlich auf der großen Bühne für RB dabei: Dani Olmo.
Endlich auf der großen Bühne für RB dabei: Dani Olmo. (Foto: imago/Philippe Ruiz)

LeipzigDani Olmo ist zweifellos der kompletteste Fußballer in den Reihen von RB Leipzig. Das einzige, was dem Spanier fehlt, ist ein Körper, der die Belastungen des Profidaseins toleriert. So ist es auch zu erklären, dass der 25-Jährige seinem Team international zuletzt nur selten helfen konnte. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen RB Leipzig und Real Madrid (Di., 21 Uhr) bemerkte Trainer Marco Rose: „Wir haben gerade im Trainerteam darüber geredet: Dani hat noch kein großes Spiel von Beginn an für uns bestritten, seitdem ich hier Trainer bin.”

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Startelf-Debüt in der Champions League unter Rose

Zum letzten Mal stand der Ausnahmekönner in der Champions League im September 2021 beim 3:6 gegen Manchester City in der Startelf der Leipziger. Das war noch unter Trainer Jesse Marsch. Seither verpasste er 14 Spiele auf der großen europäischen Bühne und konnte wegen seiner ständigen Verletzungen lediglich fünf Kurzeinsätze in der „Königsklasse” absolvieren. So feiert Olmo eine kuriose Premiere: Anderthalb Jahre, nachdem Rose bei RB begann, gibt er nun sein Startelf-Debüt in der Champions League unter dem aktuellen Trainer.

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„Ich gönne es ihm unglaublich, dass er jetzt da und bereit ist. Er wird uns helfen, ich bin mir ganz sicher, dass er als spanischer Nationalspieler, der in La Masia ausgebildet wurde, sehr motiviert für dieses Spiel sein wird”, sagte Rose nun. „Ich wünsche ihm vor allem, dass er gesund bleibt, weil er für uns ein ganz wichtiger Spieler ist.”

Xavi Simons auf dem Weg zum Führungsspieler

Und auch auf Xavi Simons ruhen in der Offensive die Hoffnungen. Auf Nachfrage eines niederländischen Reporters sagte Rose über den Jungstar aus Holland: „Was mich überrascht, ist, mit welcher Konstanz er in der Bundesliga auf Topniveau ein wichtiger Spieler für uns geworden ist. Er hat sich nochmal weiterentwickelt. Jetzt ist es wichtig, dass er ein Führungsspieler wird, die Jungs auf dem Platz auch mitnimmt. Da ist er auf einem guten Weg.”

Generell betonte Rose trotz der schwachen Serie mit nur vier Punkten aus den letzten Bundesligaspielen: „Wir fürchten gar nichts, haben sicher keine Angst, sondern freuen uns auf den Gegner und das Stadion.” RB wolle ein „kompetetiver Gegner” sein, eigene Chancen im Ballbesitz suchen und vor allem hellwach in den Umschaltphasen in beide Richtungen sein.

Energetisch wie beim 3:2-Sieg gegen Real

„Wir haben tolle Fußballer, haben eine gute Idee, haben in unserem Kader alles, was es braucht, um auch solche Spiele zu gewinnen. Das haben wir auch schon nachgewiesen”, sagte Rose. Dabei hat er auch das 3:2 gegen Real in der Gruppenphase der Vorsaison im Kopf. „Wenn man das einmal geschafft hat, weiß man, dass man es kann”, sagte Keeper Peter Gulacsi, der damals zwar verletzt fehlte, aber den Geist des Teams damals beschwor: „Das war eine sehr energetische Leistung von uns, das brauchen wir auch diesmal.”

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